Full text: Elektrische Kraftübertragung

   
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
   
     
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
2914 Achtes Kapitel. 
im Motor entfallen, so können im Maximum 150 Kilowatt als Nutz- 
arbeit vom Motor abgegeben werden. Nun beträgt die normale 
Leistung 93 Kilowatt; sie kann also nur um 60°), gesteigert werden, 
ohne dass die Anlage versagt. 
Es wäre jedoch gefährlich, sich auf eine Anlage zu verlassen, 
die nur um 60°/, ihrer normalen Leistung überlastet werden kann. 
Um die Sicherheitsgrenze zu erhöhen, müssen wir den Motor stärker 
erregen. Fig. 95 stellt die Energiekurve dar, wenn der Motor mit 
1500 A.W. erregt wird und eine Spannung von 1300 V besitzt. Es 
ist auch hier die Stromkurve gezeichnet, aus deren Verlauf man 
auf die Stromstärke schliessen kann, die einer gegebenen Belastung 
1100 
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KW, 
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E. B, Re 
Fig. 95. 
des Motors entspricht. So wird dem Motor z. B. bei einer Belastung 
von 93 Kilowatt eine Energie von 100 Kilowatt in der Sekunde 
zugeführt; die Phase seiner elektromotorischen Kraft wird in diesem 
Falle durch den Radius Vektor O E, dargestellt, der die Stromkurve 
im Punkte 7, schneidet. Drücken wir O I, nach dem nebenstehenden 
Maassstabe in Ampere aus, so erhalten wir eine Stromstärke von 103A. 
Der Verlust in Folge des Widerstandes der Leitung ist gleich 10,6 
Kilowatt; ferner verlieren wir noch 14 Kilowatt in den beiden Ma- 
schinen, so dass der gesammte Verlust 24,6 Kilowatt beträgt. Am 
Motor sind 93 Kilowatt verfügbar und an den Generator werden von 
der Dampfmaschine 117,6 Kilowatt abgegeben. Der Wirkungsgrad 
 
	        
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