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würde jeder Motor zwar dieſelbe Waſſermenge erhalten, aber nur einen Theil
der Fallhöhe des Waſſers ausnüßen, und wollte man noh einen oder mehrere
Motoren in derſelben Art treiben laſſen, müßte die Höhe des Waſſerfalles ver-
größert werden. Dieſe Anordnung der Motoren kaun uns die Schaltung auf
Spannung verdeutlichen, Im zweiten Falle ſtehen die Motoren nebeneinander,
jeder nüßt die gleiche Fallhöhe aus, empfängt aber nur einen Theil der Waſſer-
menge. Will man hier die Zahl der im derſelben Weiſe betriebenen Motoren
vermehren, ſo muß die Waſſermenge des Falles vergrößert werden. Dieſe Anordnung
fann demnah die Parallelſchaltung oder Schaltung auf Quantität verſinnlichen.
Deprez hat dieſes Princip der Stromregulirung in nachſtehender Weiſe
verwirklicht: Er verſieht die Elektromagnete der ſtromliefernden Maſchine mit zwei
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Deprez?’ Stromvertheilung.
getrennten Stromkreiſen in parallel nebeneinander laufenden Windungen, die ſo
geſchaltet find, daß die Ströme in beiden Windungsſyſtemen dieſelbe Richtung
IH haben, fich alfo in ihren magnetifirenden Wirkungen addiren. Der eine Stromkreis
I wird von einem conſtanten Strome durchfloſſen, welchen eine von der ſtromliefernden
Maſchine unabhängige Elektricitätsquelle, alſo etwa eine kleine Erregermaſchine,
wie in der Darftellung durd) Fig. 392 angenommen ift, liefert; im zweiten
Stromkreiſe der Elektromagnete - fließt der ganze Strom, den die Hauptmafcine
ſelbſt producirt und welcher im Arbeits\tromkreiſe benützt wird, wenn man die
| zu betreibenden Apparate parallel ſchaltet, es fließt aber nur ein Zweigftrom
IM hindurch, wenn die Apparate hintereinander geſchaltet werden.
| Betrachten wir zunächſt die Wirkungs8weiſe dieſer Anordnung für die
Parallelihaltung. E8 wirken in der Hauptmaſchine ſtets zwei elektromotoriſche
Kräfte; eine unveränderliche, erzeugt von -der ſelbſtſtändigen Erregermaſchine und
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