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Zuethiere) 270/,; in der 6. (80 bis 50 Zuethiere) 210%; in der 7. 130/,. Der
öfste Verkehr von 2818 Zugthieren findet zwischen Karlsruhe und Durlach statt.
In Württemberg betrug der tägliche Durcheangsverkehr auf den. Staats-
strassen!) im Jahresdurchschnitt für 1 km Strafse 1860: 175 Zugthiere, 1874:
134, 1884: 144.
Nach ähnlichen Grundsätzen, wie in Baden, sind im Jahre 1884 auf den
wusseen der Provinz Hannover Ermittelungen des Durcheangsverkehrs aus-
ceführt worden, welche man später auch auf die Lan dstralsen auszudehnen be-
absichtigt; wenn möglich soll auch der landwirthschaftliche Ortsverkehr Berück-
sichtigung finden.
Die rund 3200 km Chausseen waren in 538 Zählstrecken getheilt, deren
Länge im Mittel 6,0 km betrug, nach den örtlichen Verhältnissen aber zwischen
3 und 12km sehwankte; dieselben wiesen durchschnittlich in 24 Stunden einen
Durchganesverkehr von 114 Zugthieren auf. Der Nachtverkehr ist. theils —
auf bedeutenderen Strafsen — gezählt, theils geschätzt; die Zählungen ergaben
durchschnittlich 21,60%/, des Verkehrs in den Arbeitsstunden. Der Verkehr ın
ler Mittaesstunde a zu 9,50%, des Verkehrs. in den Arbeitsstunden ge-
rechnet werden. Der Sonntagsverkehr schwankt im Vergleich zu dem Alltags-
verkehr je nach den örtlic hen Verhältnissen in weiten Grenzen; meistens ist
derselbe erheblich geringer.
Als Beispiel einer Verkehrskarte mag die in Fig. 15 gegebene, diesen Er-
mittelungen entnommene Darstellung des Durchgangsverkehrs auf den Chausseen
des Kreises Harburg im Jahre 1884 dienen, welche das Zusammenströmen des
von Südwesten kommenden Verkehrs in der Stadt Harburg erkennen lässt.
In Frankreich?) sind Ermittelungen des Verkehrs auf den Staatsstralsen
(routes nationales) seit dem Jahre 1844 in regelmäfsigen Zwischenräumen von
5—8 Jahren ne worden. Im Jahre 1882 waren. 4344 Zählstellen ein-
cerichtet; die Länge der Zählstrecken betrug durchschnittlich 8624 m, An jedem
13. Tage, also im he n Jahr an 28 Tagen, an den einzelnen Wochentagen ab-
wechselnd, wurden Zählungen vorgenommen. Nur 7 mal im Jahr wurde zur
Nachtzeit a und es hat sich herausgestellt, dass der nächtliche Verkehr
durchschnittlich !,, des Gesammtverkehrs ausmacht.
Als Verkchrsinheit) Bi in Frankreich der „Einspännerwerth“ . (collier)
für beladenes Fracht- oder landwirthschaftliches Fuhrwerk; alle übrigen Ver-
kehrsarten werden auf diese Einheit on Beladenes oder leeres Öffentliches
re (Post, Omnibus) wird in Rechnung gestellt = 1: Privatfuhrwerk
und leeres Fr chtfuhrwerk = 1/,; einzelne nicht ‚angespannte Pferde und Grols-
vieh — "KK leinvieh = 1). 2 er
Nach‘ a angeste iten Gewichtsermittelungen ist das Gesammtgewicht des
a ihres oder der Verkehrseinheit zu 980 kg festgestellt, wovon die
Hälfte als Nutzlast angesehen werden kann. ;
Der durchschnittliche Tagesver 'kehr (24 Stunden) betrug 220 Verkehrs-
einheiten oder 215t (darunter 178. nn
In welcher Weise die Irgebaine der Verkehrszählung für den Strafsenbau
nutzbar zu machen sind ist weiter unten bei der Besprechung der Wahl des
Strafsenbaumaterials und bei der Berechnung des Materialbedarfs zur Unter-
haltung der Steinschlagbahnen zu erörtern.
Ausdehnung einiger Strafsennetze.
In Preufsen wurde durch das Dotationsgesetz vom 8. Juli 1875 die Unter-
haltung der Staatschausseen in einer Ausdel ınung von 22103 km unter Ge-
währung einer entsprechenden Jahresrente den einzelnen Provinzen überwiesen.
Diese Chausseen sind zu unterscheiden von den ee zu deren Verwaltung die
kleineren kommunalen Verbände verpflichtet sind — den Kreis- oder Land- Stralsen
—. sowie von den Gemeinde-t use »n, deren Neubau und Unterhaltung unter
obr Be Aufsicht den Gemeinden oblieet. Es ist den Provinzial-
,) Zeitschr. des Hannoy. Archit. u. Ingen. Ver. 1890. Bl. 30. Fig. 1.
2) Ann. d. ponts et chauss., 1881 S. 1323 u. 1470; 1883 S. 529 u. 646 u. Zentralbl. d. Bau-
verwitg., 1887 S. 254.
3) Wochenbl. f. Archit. u. Ingen., 1884 S. 339.