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aus Kupfer und Zink beſtehend, welches ſich meiſt ebenſo
gut oder noch beſſer als das Kupfer in der galvaniſchen
Reihe verhält, das Zinfamalgam, oder die Verbindung
von Zink und Queckſilber, welches noch beſſer iſ als das
Zink, obgleih das Quekſilber ſchr hoch in der Reihe ſteht.
Zu den weſentlichen Umſtänden, welche auf die Stärke
der galvaniſchen Kette von Einfluß find, gehören:
1) Die Größe und Oberfläche der Zink- und Kupfer-
platte.
2) Die Entfernung, in welcher fie fih in der Flüſſig-
keit von einander befinden.
3) Die Stärke und Beſchaffenheit der zu der Flüffig-
feit angewandten Säuren oder Salzauflöfungen.
4) Die Beſchaffenheit und die Länge und Dicke der
Leitungen, wodurch die Kupfer- und die Zinfplatte
mit einander verbunden werden.
5) Die Anzahl der Plattenpaare, die zu einer ganzen
Batterie vereint werden.
Wir bemerken hier vorläufig zu Nr. 4, daß zur Er-
regung der galvaniſchen Thätigkeit die Kupfer- und Zink-
platte unmittelbar in Verbindung ſein müſſen, oder
durch eine metalliſche Leitung, welche gewöhnlih Schlie-
ßungsdraht oder Schließungsbogen . genannt
wird, verbunden. Dieſer Bogen kann aus verſchiedenen
Drahtenden oder Streifen beſtehen, die verſchiedene Dicke
haben, ja ſogar von verſchiedenen Metallen ſein fönnen,
vorausgeſeßt, daß ſie recht innig metalliſ< mit einander
verbunden find. Dieß geſchieht gewöhnlich durch Löthung ;
häufig aber iſ es genug, die Enden, nachdem ſie vorher
blanf gemacht worden, tüchtig zuſammenzudrehen oder zu
nieten. Will man die Verbindung fo einrichten, daß ſie
leicht gelöſt und auseinander genommen werden fann,
fo bedient man fich der Klemmſchrauben, oder kleiner
Gefäße von hartem Holze, Glas oder Pappe, die man
mit Queckſilber füllt, in welches man dann die mit ein-
ander in Verbindung zu ſeßenden Drahtenden gemein-
ſchaftlich tauht. Wird die Verbindung an irgend einer
Stelle unterbrochen, fo hört gleih alle Wirkung auf.
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