Object: Theoretisch-practische Belehrung über die Anstellung und Führung der Waidindigküpe, sowie über die Krankheiten derselben

   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
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find, um die kurze Waare über denſelben abträufeln 
zu laſſen oder auszuwinden. 
$. 259, 
Vom Aräometer oder-der Laugenivaage: 
Wenn wir verſchiedene Körper von gleicher Aus- 
dehnung oder Größe mit einer gewöhnlichen Waage 
wägen , fo finden wir, daß faft jeder, je nachdem fie 
mehr oder weniger Dichtigkeit gegen andere befiten, 
entweder fchwerer oder leichter iſ. Dieſes Gewicht 
des Körpers, im Vergleiche gegen andere Körper, 
nennt man das eigenthümliche oder fpecififche 
Gewicht deſſelben. Wenn man nun den leichteſten 
Körper unter denſelben wählt, um die andern damit 
zu vergleichen , und bezeichnet den leichteſten der Körs 
per mit der Zahl Eins, fowie das Gewicht aller 
übrigen {wereren Körper dur< Zahlen, welche ſich 
auf ven. leichten, als auf eine Einheit, beziehen, 
fo hätte man das Verhältniß zwiſchen dem Gewicht 
aller dieſer Körper nah einem gemeinfchaftlichen 
Maaßſtabe durch dieſe Vergleichung gefunden, und 
durch dieſe Verhältnißzahlen bekäme man zugleich 
das eigenthbümliche oder ſpecifiſche Gewicht 
aller dieſer Körper. 
$. 260. 
Um nun das eigenthümliche Gewicht der vers 
ſchiedenen Flüſſigkeiten zu finden und ihre Güte gegen- 
einander zu erkennen, hat man verfchiedene hHydros 
ſtatiſche Waagen erfunden und jede derſelben zu 
einer beſtimmten Flüſſigkeit verfertigt; \o, z. B., hat 
‘man Bierwaagen, Alcoholometer, Brannts 
weinwaagen, Salz- oder Sohlwaagen, Senk- 
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