Full text: Legier- und Löt-Kunst, oder kurzer Abriß der Arbeitseigenschaften der Metalle und Legierungen, Anleitung zur Darstellung der Legierungen und Lote, nebst Beschreibung der verschiedenen Lötverfahren

   
  
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Zuſammenſeßung und Schmelzpunkte der Prinſep'ſchen 
Legierungen. 
  
a) Goſldſilber-Legierungen: 
  
Sile Go E 
O E 
80 | El O 
ae, 
40 | 60 | 1080 
3077780: 171085 
ar TOO 1075 
b) Goldplatin-Legierungen : 
  
  
Gold | Platin a Gold | Platin E 
95 200° 45 55 114209 
Ba) in. LESO 40 60 | 1460 
85 > 5, a LL6O 35 | 65 1495 
80 20 1: 1200 30 CO 1535 
75 29 1220 29 75 1570 
70 30 1255 20 80 1610 
65 35 1285 15 85 1650 
60 40 1320 10 90 1690 
55 45 1350 D 95 1730 
50 50 1385 — 100 1775 
  
Dieſe Legierungen können von der Frankfurter Gold- und Silberjcheide 
Anſtalt bezogen werden. 
O*“« 
Das Löten der Metalle und der Legierungen. 
Ebenſo wie das Schweißen, das Nieten, das Falzen und das Kitten 
gehört die Operation des Lötens zu den Zuſammenfügungsarbeiten, durch 
welche gleih- oder verſchiedenartige Metallſtü>e mit Hilfe eines metalliſchen 
Bindemittels aneinandergefügt und miteinander vereinigt werden. 
Löten nennt man fonac den Vorgang, wenn zwei Stücke eines oder 
verſchiedener Metalle vermittelſt eines leichter flüſſigen Metalles oder einer 
leichter flüſſigen Metalllegierung, die zwifchen die Fugen der beiden Stücke 
gebracht und hier dur< Erhitzen verflüſſigt wird, dort erſtarrt und auf dieſe 
Art und Weife die beiden Metallftüde zu einem Ganzen vereinigt werden. 
Das metallifche Bindemittel nennt man das Lot. Dasfelbe haftet an beiden 
  
  
  
   
    
   
  
   
  
  
   
     
  
    
   
   
   
  
  
  
    
     
  
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
   
	        
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