Full text: Ueber Auffindung, Gewinnung und Förderung der mineralischen Brennstoffe, namentlich des Torfs, der Braun- und der Steinkohle.

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
    
TH SE zr 
= D E M 1.207 > 
> TE e / 3 
ft 3 
% 
X 
2 
WERNER 
N 
iZ 
O ED 
ER 
a 
B 
D 
X 
DI Ar 
I LR 
  
nicht die für deren längere Dauer erforderliche Bi: 
fhung, fondern er beichränkt fi nur auf die uners 
láßlihen Maßregeln für die Sicherheit der Arbeiter, 
und hält die rôlligen Maſſen durch Breterverſchlaz 
gungen, welche durch querliegende Hölzer aus einander 
gehalten werden. Mauerungen für eine längere Dauer 
werden nur bei Stollenröfchen angewendet, die in der 
Nähe der Mundlöcher durch: ein röliges, wenig. tiefes 
Gebirge führen. Diidt das Gebirge in dieſem 
Falle nicht ſehr ſtark, fo find einfache, 2 Fuß ſtarke, 
mit bydraulifbem Mörtel oder zumeilen auch nur 
troden aufgeführte Mauern: zur Unterftügung hinrei- 
chend. Ueben dagegen die Gebirgsmaflen einen flat: 
fen Drud aus, fo ift ed weit zwecimäßiger, in der 
Köfche eine Gewölbmauer: aufzuführen und die Kappe 
mit dem an den Böſchungen aufgeworfenen Gebirge 
zu bededen, und es muß dies immer dann geſchehen, 
wenn die Röſche etwas tief geführt werden muß. 
Bei dem eigentlichen Tagebaue richtet man fid 
un nach den folgenden allgemeinen Grund: 
äben: 
1) Zuvörderſt muß ein hinlänglich bedeutender 
Theil von der abzubauenden Lagerſtätte entblößt oder 
abgeräumt werden, damit die abzubauenden Sub- 
ſtanzen leiht gewonnen und gefördert werden können, 
Man muß hierauf bis zum Liegenden oder der Sohle 
der Lagerſtätte niedergehen, wenn dieſelbe ein ſehr 
flachfallendes oder fühliges Lager, oder wenn fie ein 
von allen Seiten begrenzter Stod ift, oder bis zu 
einer großen Tiefe, wenn die Lagerſtätte ein merkliches 
Fallen hat, ohne jedoch: durch Einbrüche der: Wände 
des Baues gehindert zu! werden. 
2) Man muß ſi< die Mittel für die Waſſer- 
haltung reſerviren , wenn ſich dieſelben auf der Sohle 
der Baue ſammeln. Zu dem Ende müſſen ſie alle 
einem, an dem tiefften Puncte liegenden Sumpfe zu,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.