Bestimmung von Nickel, Palladium und Phosphor. J
24. Nickel Ni = 58.7.
Für die Bestimmung dieses Metalls gelten dieselben Massregeln, wie
für Kobalt. (Siehe pag. 203). Man bestimmt dasselbe also entweder als
Metall oder als NiO, gelegentlich aber auch als Sulfat”).
3 '
DE Faktorentabelle.
Gefunden: Gesucht: ' Faktor: 2 3 o
NiQ = 74.76 | Ni=58.7 ‘ 0.78581 | 1.57162 | 2.835743 | 8.14824 | 3.92905
6 7 | 8 9 log
Kalium
(Schiff- _ 4.71486 | 5.50067 | 6.28648 | 7.07229 | 0.89582—1 |
ıls beim
ng den
25. Palladium Pd = 106.
In Palladiumdoppelsalzen !)?) wird das Metall durch Glühen, eventuell
minat*), im Wasserstoffstrome, bestimmt. Siehe unter Platin pag. 213.
pft, ge- Das Chlor in den entsprechenden Doppelsalzen bestimmt man nach
dem Schmelzen der Substanz mit Soda und Salpeter ®).
26. Phosphor P = 31.0.
. Zur quantitativen Bestimmung des Phosphors in organischen. Sub-
/ stanzen. dienen gewöhnlich die auf pag. 177 für die S-Bestimmung ange-
1172 r führten Methoden.
a | Die Methode von Carius für sich allein angewendet lässt hier
allerdings öfters im Stich. Derartige resistente Substanzen müssen nach
dem Erhitzen mit Salpetersäure und Neutralisieren mit Na,CO, nach der
Liebigschen Methode mit Ätzkali geschmolzen werden,
Verlässlichere Resultate werden nach der Brügelmannschen (auf
pag. 167 beschriebenen) Methode erhalten.
. Titration der erhaltenen Phosphorsäure siehe pag. 183 f.
) So untersuchte beispielsweise Schaeuble*) das Trixylylphosphin
— folgendermassen : Die Substanz wurde in einem Schiffchen mit feinkörnigem
‚62141 | Natronkalk und Ätzkalk überdeckt und in eine etwa 11mm weite Röhre
1) Cohn, M. 17, 670 (1896). — Rosenheim u. Maass, Z. anorg. 18, 334
Anm. (1898).
2) Reitzenstein, Z. anorg. 18, 264 (1898).
3) Kurnakow u. Gwosdarew, Z. anorg. 22, 385 (1900).
4) Inaug.-Diss. Rostock pag. 9 (1895). — Siehe auch Michaö&lis und
Ehren- Gentzken, Ann. 241, 168 (1887).
Mever, Analvse I.
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