266
in Balten:-fchlägt oder ‚blätterti Man vergoldet daz
her ſehr wenig und höchſtens ‘nur ſolche Gegenſtände
mit Metalle, Halb -- oder Duidgold, von welchen
keine lange Dauer erwartet - oder verlangt wird,
Gegenſtände wahrer Pracht, die nicht für Augen-
blicke“ dargeſtellt. werden , vergoldet man daher auch
in Delgold mit dem feinſten ächten Ducatengolde,
und in ſolcher Vergoldung kann man ſogaë große
metallene, beſonders bleierne und zinnerne: Gegens
ſtände vergolden, ‘die der freien Luft ausgeſeßt werz
den. Längere Dauer im Freien bat allerdings die
Vergoldung im Feuer , dieſe: iſt jedo< nur auf hâr-
tere Metalle anwendbar und: gehört auch überhaupt
nicht hierher, no,
Es bleibt hier noch zu bemerken , daß die gute
Delvergoldung beſonders ‘auc auf Stein und Marz
mor anwendbar iſt, Der Stein muß jedoch vorher
ganz volllommen ausgetro>net ſeyn, ehe-man den
Delanſtrich bewirkt. Auch muß der Stein erſt mit
gutem“ heißen Leinölfirniß getränkt und erſt, wenn
er in der Oberfläche, ohne eine Haut zu bekommen,
vollfommen mit Firniß geſättigt iſt, wird der erſte
Delanſtrich aufgefegt. Dieſer muß hart und nach
der Hartung mit Bimsftein abgeſchliffen, auch diez
feö bei jedem, jeboch nicht ‚beim leßten Unftrich wies
derholt werden. Schon dadurch bekommt der Stein
eine Glätte und-\<óne Spiegelung, die ex den nach:
her aufgelegten Goldblättchen mittheilt. Der harte
Grund hat auch úberdem noch den Vortheil, daß
man dem Golde nah gänzlicher Tro>nung ebenfalls
eine leichte Politur geben kann, die man endlich.noch
dur einen 'Copalfirniß erhöht. Solche Vergoldung
iſt bei ſteinernen Monumenten und vorzugsweiſe bei
Steinarten anwendbar, die keine Politur annehmen.
Polirten Steinarten, wie zu B, dem Marmor,
_ würde der di>e Delgrund nachtheilig werden, Sol:
EN
Jauerar
Mare
darauf
mif da
Mild
laus,
weiß Ul
dung.
D
Behand
Silbers
achten
Glanz
Yolim
ſilberu
Kreide
Schiefe
geriebe
Eile
voli
Polit!
len n
feinſte
den
wird,
hem
mit |
fehl
mit |
wa