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Barometrische Minima (Cyclonen).
Schon der Umstand, dass diese Darstellung in einfachen
Curven geschehen kann, weist auf die Thatsache hin, dass wir es
hier mit typischen Erscheinungen zu thun haben. Im Grossen und
Ganzen tritt uns hier dasselbe Bild entgegen, wie bei der Darstel
lung der mittleren Tiefen. Auch hier treffen wir die extremsten
Tiefen der Minima im Nordwesten der britischen Inseln, die ge
ringsten in Südcentraleuropa und Südfrankreich; auch hier nimmt
östlich und nordöstlich von Centraleuropa die grösste Tiefe zu, und
Grösste Tiefe der, barometrischen Minima in den Jahren 1876 — 1880.
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Fig. 30.
wird der Einfluss der Breite über dem westlichen Mittelmeer com-
pensirt. Die grösste Tiefe der barometrischen Minima entfällt auf
den Nordwesten Europas, wo am 12. November 1877 auf dem
Ocean, westlich von Schottland, ein Minimum erschien, dessen Tiefe
mindestens 709 mm betrug. Ueber der Nordsee kommen sehr be
trächtliche Tiefen vor und auch über dem mittleren und nördlichen
Ostseegebiete können noch bedeutende Tiefen sich zeigen, dagegen
in der Alpengegend sinkt der Barometerstand in den Depressionen
selten unter 740 ram .