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fer, unter der Preffe, — im Winter von Schleiter, nad
Ludowieg’s Lehrbuche , te Auflage, Hannover 1835).
Die Lehre von den arithmetiſchen Grundoperationen:
Grundbegriffe von den Zahlen und ihren Arten; Numeration; die
vier einfachen Rechnungsarten in ganzen und gebrochenen Zahlen,
zugleich auf das Rechnen mit Buchſtaben angewandt, mit Deci-
malbrüchen , poſitiven und negativen Zahlen; einfache Gleichungen
mit einer und mehren unbekannten Größen; Proportionen. Die
Lehre von den Potenzen: Erhebung zum Quadrat und Aus-
ziehung der Quadratwurzel; Erhebung zum Cubus und Auszie-
hung der Eubifwurzel; Rechnen mit Potenzen und Wurzelgrößen;
Erweiterung des Potenzbegriffs auf Potenzformen mit negafiven
und gebrochenen Erponenten; Rechnen mit folhen Formen; Loga-
rithmen, Berechnung derſelben und Rechnung mit ihnen; Glei-
chungen zweiten Grades mit einer und mehren unbekannten Grö-
Ben; arithmekifche und geomesrifche Vrogreffionen. — So viel es
die Zeit erlaubt, wird von der unbeſtimmten Analytik und den
Kettenbrüchen vorkommen.
Es werden fortwährend in den Lehrftunden felbft Bei-
ſpiele gerechnet und außerdem Aufgaben für die häusliche Be-
arbeitung mitgetheilt.
2. Die ebene Geometrie und Trigonometrie,
ebenfalls in jedem Semefter, wöchentlih 5 bis 6 Stunden
(im Sommer von Schleiter, nah E. G. Fiſcher; im Winter
von Uhde, nach fünftig erſheinendem eigenem Lehrbuche).
Grundbegriffe von den Linien und Winkeln ; Beſtimmung des ebe-
nen geradlinigen Dreie>s durch drei willkürliche Grundbeſtand-
theile ( Congruenz der Dreie>e); von dem Viere>e, beſonders den
Parallelogrammen, und den mehrſeitigen, beſonders regulären Fi-
guren; vom Kreiſe; Aehnlichkeit der Figuren (Pythagoräiſcher
Lehrſaß); Rectification des Kreiſes ; Slächenberechnung ebener ge-
vadliniger Figuren umd des Kreiſes. — Trigonometrie: trigono-
metriſche Functionen eines Winkels u. Zuſammenhang unter den-
ſelben; die wichtigſten Formeln der analytiſchen Trigonometrie z
lateiniſcher Schrift in Klammern beigefügt werden. Das Verzeichniß
aller Lehrer nebſt einigen Notizen über ihre Lebensverhältniſſe 2c.
folgt unten.