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selben Blatte von dem unzerschnittenen Negative
copirt, nach dem Copiren einen schwarzen Rand zei-
gen. Entsprechend den Linien dieses Randes werden
die Bilder zerschnitten und umgekehrt, von rechts zu
links, so dass man das linke Bild vor das linke Auge
und das rechte vor das rechte auf dem Cartonpapiere
befestiget. Diese Transposition der Bilder muss durch-
aus inne gehalten werden, wenn man keinen pseudos-
copischen Effect hervorrufen will.
„Die gefassten Bilder werden in gewöhnlicher
Weise in das Stereoscop gelegt und betrachtet, und
ohne die geringste Anstrengung wird man die Bilder
körperlich erscheinen sehen. Ist der Aufnahmepunkt
mit Geschick gewählt, enthält das Bild Objecte in ver-
schiedenen Entfernungen, so ist die Wirkung über-
raschend; die Gegenstände scheinen so gross und ent-
fernt zu sein, wie in der Wirklichkeit.“
Durch die vergrössernde Kraft der Linsen werden
alle in dem Papiere, welches zu Stereoscopbildern be-
nutzt wird, enthaltenen Mängel dem Auge deutlicher
gemacht, und muss man aus dem Grunde sehr auf-
merksam in der Wahl des Papieres sein. Der beste
Weg, welchen man einschlagen kann, diesem Uebel-
stande zu begegnen, ist der, dass man zu den Papier-
bildern nur albuminirtes und zwar hoch albuminirtes
Papier verwendet.
Um transparente Glasbilder für das Stereoscop
anzufertigen, giebt es zwei Methoden; entweder werden
dieselben durch die Camera von dem davor gestellten
negativen Bilde auf eine andere dünne Glasplatte ge-
zeichnet, und mit Gallussäure hervorgerufen, wie es in