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die Winkel entgegenstehen, welche der Spiegel in den Lagen AB
und ab mit dem Spiegel CD machte. Der erste ist = 4GOI, der
zweite =^GIO (§. 17.), und beider Summe = AGa. Folglich ist
FGO = 2AGa.
§. 20 .
Der Spiegel AB (Fig. 7*.) sei auf einem Lineal befestigt, das
man um den Punkt G so drehen kann, dass jener Spiegel immer
senkrecht auf der Ebene bleibt, die das Lineal beschreibt. Das Ende
des Lineals gehe über einen eingetheilten Gradbogen, und auf der
Linie HI stehe eine Platte cd senkrecht mit einer kleinen Oeffhung,
die so weit von der Ebene des Gradbogens abstehe, als die Linie auf
dem kleinen Spiegel CD, welche den unbelegten Tlieil desselben von
dem belegten trennt.
Will man nun den Winkel OGF messen, so bringe man den
Mittelpunkt des Gradbogens in den Punkt G, und wende das ganze
Instrument so lange, bis man durch die Oeffhung der Platte cd und
den unbelegten Theil des Spiegels CD den Gegenstand O erblickt.
Hierauf drehe man das Lineal oder die Alhidade, auf welcher der
Spiegel AB sitzt, bis man den Gegenstand O durch doppelte Re-
flexion in dem belegten Theile des kleinen Spiegels CD sieht. (Wenn
bei O ein Stab ausgesteckt ist, so wird man den obern Theil dessel
ben durch den unbelegten Theil des Spiegels, den untern in dem be
legten Theile sehen können.) Nun wird es leicht sein, durch die Be
wegung des grossen Spiegels AB die beiden Theile des Gegenstandes
O, die man direct und durch doppelte Reflexion sieht, so über einan
der zu bringen, dass der Gegenstand nicht mehr gebrochen erscheint.
Man merke sich den Punkt des Gradbogens, auf welchen die Alhi
dade zeigt.
Hierauf bewege man den grossen Spiegel so lange, bis man auch
den Gegenstand F durch doppelte Zuriickwerfung in dem Spiegel CD
sieht, und beide Gegenstände F und O zusammenfallen. Man wird
nun mittels des Gradbogens den Winkel messen können, um Avelchen
der Spiegel von seiner ersten Lage, da man O sowohl direct, als
durch doppelte Zurückwerfung in dem kleinen Spiegel CD sah, bis
zu derjenigen Lage, da man den Gegenstand F mit dem Gegenstände
O zusammenfallen sah, gedreht wurde. Dieser Winkel doppelt ge
nommen ist alsdann so gross, als der Winkel OGF (§. 19.).
§. 21 .
Anwendung des Fernrohrs.
Um die Winkel genauer messen zu können, bringt man ein Fern
rohr an, dessen Axe in der Linie HI (Fig. 7*.) liegt. Die eine Hälfte
des Objeetivs ist dem unbelegten Theile des Spiegels CD, die andere