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V. Die fluterzeugende Kraft.
Pfeiles bleibt stets derselben Richtung im Raume parallel,
und daher rotiert er nicht, obgleich der ganze Pfeil eine
Revolution ausführt. Es ist einleuchtend, dafs alle Punkte
des Pfeiles Kreise von gleichem Radius beschreiben, dafs
aber die von ihnen beschriebenen Kreise nicht kon
zentrisch sind. Die von der Spitze und dem Ende des
Pfeiles beschriebenen
Kreise sind in der
Figur gezogen, und
ihre Mittelpunkte ha
ben voneinander einen
der Länge des Pfeiles
gleichen Abstand. Da
der Leser vielleicht die
Figur als perspekti
vische Zeichnung eines
Cylinders auffassen
könnte, möge bemerkt
werden, dafs sie nicht
eine solche, sondern
zwei einander schneidende Kreise in derselben Ebene
darstellt. Nun wirkt die Centrifugalkraft auf ein um
laufendes Massenteilchen längs des Radius des von ihm
beschriebenen Kreises, und in diesem Falle sind die
Radien der von zwei beliebigen Teilen des Pfeiles be
schriebenen Kreise stets parallel. Der Parallelismus der
Centrifugalkräfte an den beiden Enden des Pfeiles ist
in der Figur angedeutet. Ferner mufs die Centrifugal
kraft nicht nur überall parallel, sondern auch für alle
Punkte gleich sein, weil ihre Stärke sowohl vom Radius
als von der Umlaufsgeschwindigkeit abhängt, und diese
für alle Teile gleich grofs sind. Daraus folgt, dafs,
wenn ein Körper ohne Rotation umläuft, alle Teile des
selben gleichen und parallelen Centrifugalkräften unter
worfen sind. Dasselbe gilt also auch für die Erde,