Methode der
lative Möglichkeit dieses Feh-
ers darstellt, läßt ſich die
t-: r geometrische Bedeutung des
r; | TI. gefundenen Ausdrucks für w
ù P s. * ohne Mühe erkennen. Wenn
man nämlich in dieser Curve der bis dahin willkürlichen
Constante 4/9 oder 0A den Werth |: beilegt, so wird die
TT
Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Beobachtungsfeh-
lers x oder OP ausgedrückt durch das Flächenelement PMNQ
dieser Curve, welches zwischen zwei unendlich nahe auf ein-
ander folgenden Ordinaten PM und ON enthalten ist, die
den Absciſſen OP oder æ, und 00 oder 2+ dæ entsprechen.
§. 10. Es liegt in der Natur der Sache, daß der
Werth von &, welcher hier den Factor dæx in ſich enthält,
unendlich klein werden mußte. Denn da unter den hier
geltenden Voraussezungen die Anzahl der möglichen Beob-
achtungsfehler unendlich groß ist, so wird die relative Mög-
lichkeit eines einzelnen unter ihnen verschwinden im Vergleich
mit der Summe der relativen Möglichkeiten aller, folglich
die Wahrscheinlichkeit desselben unendlich klein werden.
Will man einen endlichen Werth der Wahrscheinlichkeit
haben, so darf man nur die Wahrscheinlichkeit für den Fall
fordern, daß der Beobachtungsfehler zwischen zwei bestimm-
ten Gränzen 2=20 und 2=%#,1 von endlicher Differenz
enthalten sei. Denn diese Wahrſcheinlichkeit ist gleich der
Summe der unendlich kleinen Werthe des Differentialaus-
drucks für w, ausgedehnt von 2220 bis 2=41,, und
ivird mithin im Geiste der Integralrechnung ausgedrückt
durch das bestimmte Integral
h ? ;
Vs. t. e LV.