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auf einfacherem als bis dahin gekanntem Wege erzielt wird. Zur
Illustration der Resultate des ausgestellten Mittels ist dann auch die
im absoluten Sinne minder vollkommene Leistung in der Weltaus-
stellung am Platze, aber niemals für sich allein. Und wenn sie sich
doch dort allein breitmachen wollte als Muster eines vereinfachten
Verfahrens, welches aber nicht zugleich mit exponirt ist, oder nur
in Andeutungen, welche über das Verfahren kein hinreichendes Licht
werfen, so wird man darüber einfach zur Tagesordnung übergehen.
Was nun Schülerarbeiten anlangt, so liegt es ja schon im Wort,
dass diese nicht unter die Rubrik der absolut vorzüglichen Leistung
einregistrirt werden können, sondern als die Arbeit eines noch nicht
Fertigen, noch in der Ausbildung Begriffenen an sich übertreffbar sind,
z. B. schon von den Lehrern der Schüler und bei technischen Schu-
len insbesondere von den Leistungen der Zöglinge derselben Schulen
höheren Ranges,
Die Schülerleistung kann nur relativ vorzüglich sein, nämlich
in Bezug auf die Zeitdauer, in welcher dieselbe von einem gegebenen
Ausgangspunkte her erreicht worden ist.
Die Schülerarbeit hat demnach nur innere Berechtigung auf der
Weltausstellung zu erscheinen als Illustration der Vorzüge der Or-
yanisation einer Schule, so dass diese Organisation das eigentliche
Ausstellungsobject ist.
In diesem Sinne ist die Theilnahme der Schulen an den inter-
nationalen Ausstellungen von grossem allgemeinen Nutzen, Denn das
einzig mögliche Mittel, die rationellste Organisation einer Lehranstalt
für einen bestimmten Zweck zu ermitteln, ist das, die Organisationen
möglichst vieler Anstalten derselben Specialität, daher im internatio-
nalen Kreise, und die auf dem Wege dieser Organisationen erreichten
Resultate nebeneinander prüfen und untereinander vergleichen zu
können,
Auch befördert die gemeinsame Ausstellung, indem sie eine Jedem
offene Arena des Wettkampfes eröffnet, die Bestrebungen aller an der
Organisation und deren Durchführung betheiligten Factoren, wobei
die Zwecke, welchen die Anstalten dienen sollen, den Gewinn haben,
Umgekehrt muss aber jede solche Ausstellung von Schülerarbei-
ten, welche für sich auftritt und welche über die Wege, auf denen
Jie Anstalt ihre Zöglinge zu den exponirten angeblichen Resultaten
yeführt hat, nicht einen wenigstens für den Fachmann verständlichen
Aufschluss giebt, als für das Studium vollkommen unfruchtbar und
daher für die Entwickelung des in Betracht kommenden Schulsystems
mehr schädlich als förderlich bezeichnet werden. Auch sollte sie von