fließendem
rn gleichbe-
1nd Brand-
hem Arſenik
Weiſe ver-
< eine jede
weichenden
wüten. Die
hlagen und
es vortheil-
fälfen, da
iſt auch bei
rtheil anzu-
änger ſiatt-
n, geringen
v8.
1 role das
x des oben
ommt, nur
und weicher
arke Ochſen-
Mal beim
‚ dem erſten
n Schmiere,
ielmebr, da:
je ausziehen
e ſtark aus.
Geſchirrleder
3.
der die vor:
zu werden,
wie dies zu:
g dieſes Le-
niß iſt, daß
» Lohe abge
ie mit Talg
innen, Die
1flo>ern und
er mit dem
fie in der
29
de)
Wärme getro>net, 1m Sommer, indem man fie, ausgebreitet, den direkten
Sonnenſtrahlen ausgefeßt, im Winter in einem, bis auf wenigſtens
359 R. geheizten Lokale. j :
Währendem \< an man in einem tragbaren Keſſel reinen Talg,
am beſten ruſſiſchen Rindstalg, N etwa 60% R., wobei man Sorge
tragt, daß er dieſe : Bente ur auc b/behatte: entweder, indem“ man den
Keſſel über ein ſ{<waches Kohlen feuer, oder, was noch befier tft, in
einen andern Keſſel mit heißem Waſſer fe bt, welches während der Dauer
der Arbeit über Feuer heiß gehalt ten wi ird. 4
; Nachdem Alles gehörig vorbereitet iſt, nimmt man je eine Hälfte
der erwärmten und warmen Haut auf die Tafel, tunft-eine langhaa-
rige Bürſte in den flüſſigen Talg ein, und tränkt damit die Haut ſo
vollſtändig, daß er ſie ganz durdringt, beziehungsweiſe, der auf der
¡Fleiſchſeite aufgetragene Talg auf der Narbenſeite ſichtbar wird. Bei
Dünnungen und den jhwächern Stellen wird auch fehwächer aufge:
tragen. Sollte auf der Haut Talg erſtarrt ſtehen geblieben fein, fo
laßt man ihn an der Sonne oder an einem warmen Ofen vollſtändig
einziehen, wäre aber die Haut ſhon von Talg durchdrungen, was
man aus der E erkennt, ſo muß man den erſtarrten ‘ Tal
auf eine andere Weiſe zu entfernen ſuchen. ve
Da8 Zurihten des Talgleders
Die durch das Einlaſſen mit Talg dunkel und unanſehnlich ge-
wordenen Haute werden jest in einem Gefäße unter Waſſer gebracht,
und wenigſtens 24 Stunden darin aufgeweicht, dann auf den Baum
N und der der Fleiſchſeite noch anhaftende Talg mit tinti
ſtumpfen Meſſer entfernt. Nachdem ſie abermals in Waſſer gebracht
worden waren, wird jede einzelne Haut herausgenommen auf siiter
zafel ausgebreitet, anderthalb Gentim,. hoch mit entgerbter Lohe bei
ſtreut, zuſammengerollt, zugebunden, und mit dem Schlägel ſo lange
bearbeitet, bis die Haut wieder G1 erſcheint und milde geworden ift.
Nachdem man die Lohe wied C VO dig abgeſpült hat, ſ<lägt
man nochmals, wobei man eollten ſich die Häute trocden anfühl A
jie öfterd in Waſſer eintaucht, und (e egt die ſo behandelten Halbh ie
auf Die a Es folgt nun das Plattiren mit der Stoßplatte, wi
ganz in derſelben Weiſe ausgefül hrt wird, wie wir es bei dem |
wöhnlichen Maſchinenriemen-Leder fehon ausf rührlih beſchrieben baben
Die Arbeit wird gweämäßi ig von zwei Perſonen verrichtet, i y
ſie für eine zu ermüdend ſein würd Be,
Die Ehe dieſes Reders if freilich ſehr mühvoll; allein
auch abe und die darauf verwendete Arbeit macht ſich, un Ion
bauptfächlich durch die Ger Wihfesunte die das Leder durch at
genommenen Talg erhält, doppelt bezahlt. E
S<hlußbemerkung für Gerbereibeſißer, welche die Sohl-
lederfabrikation als Nebengefchäft de tei As
A Es giebt viele Gerbereien, wo die Fabrikation des Oberleders das
auptgeſhäft die Sohlledergerberei aber nur als Nebengefchäft mit
M EE CHS DDA erberet >» Nurfl