104 I. Kraft und Stoff
In Maxwells „Gleichungen“ ist nun unmittelbar die Folgerung ent- sich c
halten, daß irgendeine Änderung im Zustande des elektrischen oder auch
magnetischen Feldes sich von dem Orte der Änderung aus nach allen die w
Seiten mit endlicher Geschwindigkeit ausbreiten muß. Die Geschwindig- einer
keit, mit der diese Ausbreitung geschieht, ist Umk:
. 6 | Gleic
nach den Gleichungen = YDu ‚ und da im leeren weil;
Raume D und u = 1 sind, so ist sie im leeren Kraft
AH1 Raume c selbst. Diese Konstante c besitzt also seits
r gleichzeitig die Bedeutung der Fortpflanzun gS- „For
Ta geschwindigkeit elektromagnetischer Zu- versa
u standsänderungen im leeren Raume. Nr
Denken wir uns nun den Zustand an irgend- Koh
dm eu: einer Stelle periodisch geändert, so muß sich gESC
ADD: 13: ea U diese periodische Änderung ebenfalls mit der AUS
Geschwindigkeit c ausbreiten. Das heißt aber ziehe
/ nichts anderes als: Wir haben „elektromagne- sole]
tische Wellen‘ mit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit c. Um es form
ganz anschaulich vorzustellen, wollen wir uns zwei entgegengesetzte kalis
elektrisch geladene Kugeln A und B (Abb. 13) denken, deren Ladung ist d
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Abb. 13. KElektrisches Kraftfeld zweier geladener Kugeln. mach
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fortwährend gewechselt wird, sagen wir eine Million mal in der Sekunde. tarstı
Dann „schwingt“ also (in dem oben erörterten allgemeinen Sinne dann
dieses Wortes) an dieser Stelle das elektrische Feld hin und her (Abb. 13 müss
stellt nur einen Moment vor, nach einer halben Schwingungsdauer haben ernst