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90° — cp = 370 37' 28''
Deel, ß Orionis — — 8° 21' 54'
Horizontpunkt
290 15' 34"
180« 6' 0"
209° 21' 34" Höhe zum Einstellen*).
§. 129. *
Bestimmung der Höhe der Gestirne im ersten Vertical.
Setzt man in der ersteren der Gleichungen [7]
cos h cos A — — cos cp sin 0 -f - sin cp cos 8 cos t
A = 90°, so erhält man
cos t =
tg 0
tg t
[15]
und durch Substitution dieses Werthes für cos t in der ersteren der Formeln [5]
sin 0
sin h —
[16]
Sin cp
Ist der Stundenwinkel t sehr klein, also 0 sehr nahe, so erhält man t und
daher auch h ungenau. Man ziehe nun die Gleichung [15] von 1 ab und addiere
sie zu 1, so ergiebt sich, wenn man die Differenz durch die Summe dividiert,
1 — cos t tg cp — tg 0
1 -|- cos t tg cp -f- tg 8
oder nach der analytischen Trigonometrie
ta I ¿2 = siD
J 2 ■ sin (cp + 8)-
Dann erhält man h aus der ersteren der Formeln [6] durch den Ausdruck
cos h — cos 8 sin t.
Ist 0 > cp, so wird nach [15] cos t unmöglich, d. h. der Stern culminiert
zwischen dem Zenith und dem Pol, kommt also nicht in den ersten Vertical.
Ebensowenig werden Sterne mit südlicher Deelination in den sichtbaren Theil des
ersten Verticals kommen, da dann sowohl cos t, als sin h negativ wird.
§. 130.
Der im §. 128. ausgesprochene Satz, dafs ein Gestirn im Meridian die gröfste
Höhe besitzt, hat aber nur dann seine Gültigkeit, wenn die Deelination desselben
während des Verweilens des Gestirns über dem Horizonte sich nicht ändert, also
nur für die Fixsterne.
Sieht man in der ersteren der Formeln [5]
cos s sin cp sin 0 -f" cos ? eos ^ cos ^
8 und t als veränderlich an und differenziert dieselbe, so erhält man
*) Ueber die Verbefserung der berechneten Höhen in beiden Beispielen wegen der Refraction
vgl. man §. 143.