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wände, welche zu beſonderer UnterſtÜßung der Bals
fen bei der Eintheilung des Ganzen angeordnet
worden ſind. Zu den Balkenlagen des Werkſatzes
gehören daher auch ſogar-die Kehl- und über dieſen
noch oft befindlichen fogenannten Haarbalfen,. wels
che den: Beſchluß machen, wie ſolches- in der Folge
gelehrt werden wird, Alle, andere. Stüde, ald Säus
fen, Riegel, Bänder u. f. w., welde von einem. ger
fhidten Zimmermanne — der dabei zugleich den
Vortheil ſeines Bauherrn, in Anſehung der mögs
lichſten Holzerſparung, Úberall ſuchen wird — for
gleich auf der Zulage in ihrer beſtimmten Länge
mit angefertigt werden, müſſen dann neben der Zus
lage bis zum Gebrauche / beim Aufſezen zuſamrmens
und übereinander gebracht werden.
$. 4.
Nothwendige Erforderniſſe zur Zulage.
Zur Anlage der Zulage iſt vor allen Dingen
ein von Natur ſchon ebener oder durch einige Nah-
hilfe geebneter, Plaß erforderlich, welcher, wo-möge
lich, È größer iſt, als das Gebäude werden ſoll, das
mit. neben der Zulage- auch noch Raum genug fei,
die damit verbundenen nöthigen Arbeiten gehörig
verrichten zu können, Ein ſolcher Plas iſt aber freis
lich nicht allemal bei oder in der Nähe des vorzus
nehmenden Baues befindlih, und. oft müffen die
Zulagen entweder auf dazu beflimmten öffentlichen
Zimmerpläßen oder auf denen der befreffenden Zim-
mermeifter gefertigt "werden. Aber auch dann müſs
fen alle Theile bei der Zufammenfegung an Drt und
Stelle genau paſſen, und muß von Nechlöwegen wer
nig oder gar nichts nachzuhelfen feyn.
Zur Grundlage der Zulage dient der vorher
angefertigte Grundriß, zur Ausarbeitung des Gan-
zen, ſämmtlicher Wände und des Daches aber die-