Full text: Die Arbeiten des Zimmermanns (3. Theil)

    
   
    
   
     
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
   
  
   
   
  
  
  
  
  
  
   
    
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wände, welche zu beſonderer UnterſtÜßung der Bals 
fen bei der Eintheilung des Ganzen angeordnet 
worden ſind. Zu den Balkenlagen des Werkſatzes 
gehören daher auch ſogar-die Kehl- und über dieſen 
noch oft befindlichen fogenannten Haarbalfen,. wels 
che den: Beſchluß machen, wie ſolches- in der Folge 
gelehrt werden wird, Alle, andere. Stüde, ald Säus 
fen, Riegel, Bänder u. f. w., welde von einem. ger 
fhidten Zimmermanne — der dabei zugleich den 
Vortheil ſeines Bauherrn, in Anſehung der mögs 
lichſten Holzerſparung, Úberall ſuchen wird — for 
gleich auf der Zulage in ihrer beſtimmten Länge 
mit angefertigt werden, müſſen dann neben der Zus 
lage bis zum Gebrauche / beim Aufſezen zuſamrmens 
und übereinander gebracht werden. 
$. 4. 
Nothwendige Erforderniſſe zur Zulage. 
Zur Anlage der Zulage iſt vor allen Dingen 
ein von Natur ſchon ebener oder durch einige Nah- 
hilfe geebneter, Plaß erforderlich, welcher, wo-möge 
lich, È größer iſt, als das Gebäude werden ſoll, das 
mit. neben der Zulage- auch noch Raum genug fei, 
die damit verbundenen nöthigen Arbeiten gehörig 
verrichten zu können, Ein ſolcher Plas iſt aber freis 
lich nicht allemal bei oder in der Nähe des vorzus 
nehmenden Baues befindlih, und. oft müffen die 
Zulagen entweder auf dazu beflimmten öffentlichen 
Zimmerpläßen oder auf denen der befreffenden Zim- 
mermeifter gefertigt "werden. Aber auch dann müſs 
fen alle Theile bei der Zufammenfegung an Drt und 
Stelle genau paſſen, und muß von Nechlöwegen wer 
nig oder gar nichts nachzuhelfen feyn. 
Zur Grundlage der Zulage dient der vorher 
angefertigte Grundriß, zur Ausarbeitung des Gan- 
zen, ſämmtlicher Wände und des Daches aber die-
	        
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