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Schönheit und ebenso eine moderne Schrift: Aesthetik oder die Wisseü-
shaft des Schönen auf dem <ristlihen Standpunkte dargestellt von
Dursc<. 1839. Hier. werden die Vorstellungen der Religion als absolute
Gegenstände aufgeführt, welche die Kunst von dieser zur Darstellung
überliefert erhält: Gott, die Engel, die Seligen u. s, w. Diese Wesen
werden wie Erfahrungs - Gegenstände hergezählt. WWab es nie einen
Kant? Theologisirend ist ferner die Aesthetik von Weiße. Er nennt
Solgers Aesthetik theosophis<. Dieß wäre sie nur, wenn sich beweisen
ließe, daß Solgers Religionslehre theosophisch, d. h. Vermengung
von Phantasie und Begriff Bild und Sache sey. Wenn nun aber
Solger allerdings Miene macht, das Schöne von der Gottheit abzu-
leiten, so verflüchtigt es dagegen Weiße in die Gottheit. Am besten
kann man sich davon überzeugen, wenn man außer dem oben in &F. 5
Anm. Angeführten und dem in 5. 10, 1 Gesagten liest, wie das Er-
habene über sich selbst ' hinaustreiben soll zum Guten und Göttlichen
im Sinne der persönlichen Gottes (Aesth, 8. 24) und wie daneben das
Schöne, das nicht auf ein außer ihm liegendes Allgemeines hinausweist,
sondern sich selbst genügt, als das Häßliche gefaßt wird a. a. O. 8. 25).
3. Cs wird im zweiten Theile eine Form des Jdeals auftreten,
worin der Bund der Kunst und Religion sich auflöst. Aber noch vorher
wird sich zeigen, daß die Schönheit niht nur dem Juhalt der religiösen
Vorstellung, sondern das vorstellende Subject selbst sammt jenem, nicht
nur das Geglaubte, sondern den Glauben zu ihrem Stoffe macht: ein
Beweis, daß sie frei darüber steht.
CG. 28,
1 Wenn die Idee als Totalität und als ewige Wirklichkeit durch das be-
griffsmäßige , seinen Inhalt beweisende Denken erhoben wird zum Wissen, so
nennt man die Wahrheit, sofern nämlich dieses Wort mit genauer Unterscheidung
2 gebraucht wird. Dasselbe wird aber auch in der Bedeutung angewandt, daß
es den reinen Inhalt der sich verwirklichenden Idee bezeichnet, abgesehen davon,
daß er in die Form des Denkens gefaßt wird. Von der Wahrheit in diesem
Sinne ist also der Inhalt der abstracten Begriffe (F. 16) ebenso wie vom Schönen
auszuschließen , denn er ist, obwohl nicht blos von subjectiver Gültigkeit, doch
allein durch das subjective Denken in der Abstraction festzuhalten; sie fällt mit
dem Schönen, wie-es bis jekt entwickelt ist, einfach zusammen“ und es muß der
Saß aufgestellt werden: alles Schöne ist wahr.