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Mensch, der Mensch wenigstens, der unter der Materie nichts
anderes denkt und versteht, als den Lehmteig, den der Töpfer
nach Belieben in seinen Händen knetet — dieses Gut der Materie
beilegen? Heißt das nicht „die Perlen vor die Säue werfen?“
nicht den Kindern (Gottes) ihr Brot nehmen und es den Hun—
den vorwerfen?“ (Matth. 15, 26.) Ewigkeit ist allerdings ein
Gut, aber ein Gut, das zugleich andere Güter voraussetzt; die
Ewigkeit begehrt nur und schätzt nur als ein Gut das selber Gute,
aber nicht das Schlechte, die Gesundheit, aber nicht die Krankheit, ull
die Freiheit, aber nicht die Knechtschaft, das Glück, aber nicht das *
Unglück. Die Materie aber ermangelt aller dieser Voraussetzun⸗ hi
gen, selbst der Grundvoraussetzung der Ewigkeit — des Lebens,
denn die Ewigkeit ist ewiges Leben; wie kann aber ewig leben,
was nicht einmal lebt? lebt wenigstens im Sinne des Menschen?
Aber der Mensch, wenigstens der Mensch, von dem hier die Rede,
hält nur das Leben in und nach seinem Sinne für Leben. Wie
kann also der Mensch an ein Wesen oder Unwesen, dem alle Gü—⸗
ter in seinem Sinne mangeln, das summum bonum, das höchste
Gut vergeuden? Wie sein Herz an Herzloses hängen? Wie
seinen höchsten Wunsch einem Gegenstande anvertrauen, der keinen
Sinn fuͤr diesen Wunsch hat, folglich ihn auch nicht erfüllen
kaänn? Wie den aus seinem Blute bereiteten, zur Fortsetzung
seines Wesens bestimmten Samen der Zukunft in das Eismeer
der Materie oder Natur versenken? „Was gibt es für einen an⸗
dern Begriff der Gottheit, sagt Tertullian wider Hermogenes
(CE. ), als die Ewigkeit? Wenn sie aber Gott eigenthümlich ist,
so gehört sie ihm allein, denn sie wäre ja nicht mehr eigenthüm⸗
lich, wenn noch ein Anderer sie hätte. Wenn noch ein Anderer
sie hätte, so wären so viele Götter, als Besitzer dieses Eigenthums
Gottes. Hermogenes, welcher die Materie für unerschaffen und
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