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10) Dieſer Saß findet feine Erläuterung und
Anwendung dur) dad Ziehen eines Rammfloges
mittelft vieler Sttide AG, AD u. f. w., welde
alle an demſelben Punkte A des Seiles AB Fig. 10
befeſtigt ſind. Das Geil AB läuft über eine fefte
Reitrolle und e3 hängt an demfelben dee Nammflog,
Das Seil muß in der Richtung von B nad A nies
derwärts gezogen werden, ohne viel ſeitwärts zu
wanken, wodurch, wie leiht begreiflich iſt, der Effekt
derjenigen, welche ziehen, vermindert werden würde.
Man verlängere die Richtung BA niederwärts und
zerlege die Zugkraft AC, welche in der Richtung
des Strikes AC wirkt, in zwei andere Kräfte Aa
und Ab, von denen die erſte Aa in der Richfung
. des Seiles AB, die zweite aber in einer Richtung
wirkt, welche mit erflerer einen rechten Winkel: bils
det. Aa drüdt auf diefe Weife aus, wie viel Kraft
ber Bieher eigentlich anwendet, um den Rammflog
emporzuziehen; Ab drüdt den Theil feiner Kraft aus,
welcher wegen des Ziehens in fehräger Richtung
AC angewendet wird, um das Seil AB nach der
Seite zu ziehen. Die anderen Zieher bringen eine
Wirkung hervor und daraus entſtehen denn eine
Menge Kräfte Ab um den Punkt A herum, welche
alle dahin fireben, dieſen Punkt des Geiles, an wels
chen der Rammklob hängt, feitwärts zu bewegen;
ſoll dieſes nun niht Statt finden, ſo müſſen die
ſämmtlichen Kräfte gleich ſein, und gleihe Winkel
mit einander bilden, ganz fo wie Fig. 9. Hieraus
laßt ſi. nun folgern: daß bei gleichen Kräf:
ten der das Ziehen ausubenden Perfonen
der Nammkloß mit der wenigſten Unre-
gelmäßigkeit in Bewegung gefegt wird,
ſobald die Zieher in den Eden eines regel:
mäßigen Bieledes fliehen, deffen Mittels
punkt eine Verlängerung des Seiles AB