Full text: Die Erfordernisse zum Telegraphiren (3. Band , 1. Hälfte)

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
170 III. Abth. Die Telegraphenapparate. B. Die Nebenapparate. 8.30, II. 
an dessen Axe die Leitung Z geführt wird. Stellt man — bei nahen- 
dem Gewitter — den federnden Arm s auf die Schiene a,, so ist die 
Spindel zwischen die Leitung und den Empfänger R eingeschaltet. 
Bei sehr heftigen Gewittern stellt man s auf d, und verbindet die Lei- 
tung Z unmittelbar mit der Erde E. Steht s auf c,, so ist die Spindel 
ausgeschaltet. 
Etwas von Fig. 643 abweichende Breguet’sche Blitzableiter mit 
Umschalter sind in Fig. 296 und 297 auf 8.510 des 1. Bandes abge- 
bildet. Auch bei diesen und bei anderen ähnlichen Blitzableitern ge- 
stattet der am Blitzableiter angebrachte Umschalter, die Leitung nach 
Fig. 645. 
  
so sr 
Be 
Bedarf unmittelbar an Erde zu legen, sie unmittelbar mit den Apparaten 
zu verbinden und zwischen sie und die Apparate den Blitzableiter ein- 
zuschalten?). 
III. Die Spitzen- und Schneidenblitzableiter®). Eine sehr ver- 
breitete namentlich in Oesterreich früher ganz allgemein gebräuchliche 
?) Einen Spitzenableiter für Zwischenämter mit Kurbel- und Stöpsel-Umschalter be- 
schreibt J. Faustböck in Hartberg in Steyermark in Dinglers Journal, Bd. 232, S. 131. 
Der Kurbelumschalter gestattet die Einschaltung der Apparate in die durchgehende Leitung 
und die Abschaltung der Apparate unter Schliessung der Leitung. Durch Einsetzen eines 
Stöpsels in den Stöpselumschalter kann der eine, oder der andere Leitungszweig hinter den 
Apparaten an Erde gelegt werden. 
®) Bei sämmtlichen hier besprochenen Ableitern springt die Elektrieität durch eine 
dünne Luftschicht über. Bei den im 4. Bde S. 298 abgebildeten, vom Oberingenieur L. Kohl- 
fürst bei der Buschtehrader Bahn eingeführten Blitzstegen umgiebt die Platinspitzen
	        
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