Object: Geschichte der Künste und Wissenschaften seit der Wiederherstellung derselben bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts (8. Abtheilung, I, [2], 7. Band)

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2, Befondere Phyfif, b. von der Wärme 335 
(een Srad der Erwärmung, den die Luft im Ballon 
durch den zur Ermärmung des Zhermomerers gebrauchs 
ten Apparat erhielt. Seine Berfuche felbft ergaben, 
daß fich in dem trockenen feeren Raume das Thermos 
meter fangfamer ermärmte, dagegen aber fchneller erfals 
tete, als in dem feuchten leeren Raume, oder wenn 
ber Ballon mit Wafferdampf gefüllt war. Das ers 
ftere fchreibt er dem fchlehtern Brennen der Kerzen 
ben diefem Berfuche zu; das zwente erflärt er. durch 
die Kraft, womit die Wafferdämpfe die mit ihnen vers 
bundene Wärmematerie zurückhalten, wodurch die 
Störung des Gleichgewichts zwifchen der Wärme im 
Thermometer und. in dent umgebenden Mittel gerins 
ger, und die Erfaltung des Thermometers langfamer 
werden muß, Nach Thompfon’s Berfuchen. follte 
zwar die feuchte Luft die Wärme beffer, als die trockes 
ne, Teitens allein Pictet bemerkt, es fen: bey feis 
nem Berfahren das Waffer, womit er die innern 
Wände des Ayparats Gefenchtete, beym Eintauchen 
in Fochendes Waffer in Dampf verwandelt worden, 
und habe dann feine gebundene oder Augdünfiungss 
wärme an der Kugel des Thermometers wieder abges 
feßt; fo oft dagegen der Grad der Wärme um ein Bes 
trächtliches unter der Siedhike gewefen fen, träfen 
ThHompfon’s Berfuche allemal mit den feinigen übers 
ein, und Gbewiefen gleichfalls, daß die feuchte Luft 
ein fchlechterer Leiter der Wärme, als die trockene, fepy. 
Die übrigen Berfuhe Pictet’s, welche die ‚mit 
Dampf des VBitrioläthers und die mit elektrifcher Mas 
perie angefüllte Leere betreffen, find in Anfehung ihres 
NMefultate noch (ehr ungewiß. 
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Herr Hofrat Mayer hat fich] bemüht, die 
Theorie der, wärmefeitenden Kraft in einigen Hbhands 
Jungen
	        
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