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die Handhabung dieselbe ist, und die Hand sich bald an die Schwere des
Instrumentes gewöhnt.
Zum Schlüße dieses §- erlaube ich mir die Frage: Ist ein Individuum,
das statt der Nadel seinen Daumen in Anspruch nimmt, im Staude mit
dem Perspectiv-Diopter zu arbeiten?
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Zweiter Abschnitt.
Von der vorläufigen Recognoscirung des Terrains; von der
Beschreibung der Gemeinde-, Bezirks- und Landesgränzen, dann
von der graphischen Triangulirung mit dem Meßtische.
Da die Triangulirung im Großen, welche von Professor Winkler so
ausgezeichnet abgehandelt worden ist, nur bei der Katastral-Vermessung
vorkommt; vorliegendes Werk aber zunächst für Jene geschrieben ist, denen
kleinere Partien (Herrschaften, Güter re.) zur Vermessung anvertraut wer
den: so habe ich mir die Aufgabe gestellt, die Triangulirung diesem Zwecke
entsprechend abzuhandeln, und somit eine Gemeinde- oder Ried-Trian-
gulirung zu entwerfen; um so mehr, als es meines Wissens noch in
keinem geometrischen Werke speciell geschehen ist.
Nehmen wir, um den Gang der Manipulation faßlicher darstellen zu
können, eine beiläufig 6 □ Meilen Flächenranmes enthaltende Herrschaft
an, die vermessen und berechnet werden soll.
§. 17. Bevor der Ingenieur zur Triangulirung schreitet, ist cs zur Er
langung der bei der Manipulation nöthigen Uebersicht erforderlich, das 511
vermessende Gebiet zu recognosciren, und sich eine beiläufige Skizze von der
Verschiedenartigkeit des Terrains, voll den Gränzen der zu dieser Herr
schaft gehörigen Gemeinden, so auch von den Bezirksgränzen, von den
Waldgegenden, Teichen re. zu entwerfen.
Nehmen wir die Zahl der Gemeinden, die zu dieser zu vermessenden
Herrschaft gehören, auf 80 an; ferner sei V 3 des Gebietes Flachland,
Gebirge und y 3 Waldungen — sowohl herrschaftliches als unterthänigeS
Eigenthum.
Bei dieser Recognoscirung bemerke er in einer jeden Gemeinde die
ausgezeichnetesten Punkte genau, um sie bei Einsetzung der graphischen
Signale leicht aufzufinden. Meistens besitzen solche Oertcr auch eigene