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oder wegen der Gleichungen (77)
1^_ [al q ] 2 rbl q .l] 2 [cl q . 2] 2
P [aa] fbb.lj 1 [cc.2] * ' * ’
. . (79)
Nun ist
allgemein
[wWll] /L a l] 2 —[bl . I] 2 . [cl.2] 2 \
1 J L J \ [aa] ‘ [bb. 1] 1 [cc.2]/ ' *
. . (80)
also auch
1 J 1 J \ [aa] + [bb.l] 1 [cc.2] / '
• • (81)
worin [v q v q ] die bei Ermittlung der Grössen q sich ergebende Fehler-
quadratsunnne bedeutet. Setzen wir Gl. (79) in Gl. (81), so wird
[v q v q ] = [l q l q ]--I (82)
und
i=[l«11]_[v«v<l] (83)
In dieser Gleichung ist [l q l q ] die der Grundstellung des Funktionen
apparats entsprechende Anfangsablesung am Hauptsummenrad (Sq ge
legentlich der mechanischen Ermittlung der Hilfskoeffizienten q; [v q v q ]
hingegen ist die bei dieser Gelegenheit erhaltene kleinste Fehlerquadrat
summe. Das reziproke Gewicht, welches durch die Differenz dieser Grössen
ausgedrückt wird, ist also gleich der Anzahl von Umdrehungen, welche
das Hauptsummenrad (§q bei dieser fingierten Ausgleichung zurücklegt.
Nachdem die mechanische Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen
ziemlich eingehend erörtert worden sind, können wir uns bei der Behand
lung der übrigen Ausgleichungsaufgaben in vielen Punkten kürzer fassen.
5. Korrelatenausgleichung bedingter Beobachtungen.
a) Bestimmung der Korrelaten, der Verbesserungen und
des mittleren Fehlers einer Beobachtung.
Für die n (= 8) Unbekannten x x , x 2 , x 3 , welche die r
Bedingungsausgleichungen:
Po + PiXx -f p 2 x 2 + p 3 x 3 = 0 | g4
qo + qi Xi + q 2 x 2 + q 3 x 3 = 0 1
streng erfüllen müssen, liegen die direkten Beobachtungen 1 1( 1 2 , 1 3 , vor.
Die Anzahl der Unbekannten muss hiebei immer grösser sein wie die Anzahl r
der Bedingungsgleichungen, damit nicht letztere allein schon die Un
bekannten bestimmen.