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zählrädern nicht unmittelbar die gesuchten Verbesserungen v sondern
andere Werte
v' = v]/(p) (154)
aus welchen die Unbekannten v leicht berechnet werden können.
Die Ablesung am Hauptsummenrad ist
[v'v'] = [(p)vv] (155)
welcher Ausdruck ja auch zu einem Minimum gemacht werden muss.
Liegt eine Ausgleichung vermittelnder Beobachtungen mit Bedingungs
gleichungen vor, so sind lediglich die Koeffizienten und Absolutglieder
der Fehlergleichungen mit y r (p) zu multiplizieren, während die Bedingungs
gleichungen ungeändert bleiben. Die mechanische Ausgleichung liefert
dann an den Zahlrädern unmittelbar die Unbekannten; das Hauptsummen
rad zeigt die Fehlerquadratsumme [(p)vvj an.
Um die Ausgleichung ungleich genauer, bedingter Beobachtungen
mit Unbekannten auf die in 8) und 9) besprochenen Fälle zurückzu-
führen, müssen wir wieder die Koeffizienten der in den Fehlerbedingungs
gleichungen auftretenden Verbesserungen durch -j/( p ) dividieren. Die
Koeffizienten der Unbekannten hingegen bleiben unverändert. Im übrigen
gilt auch hier für die Korrelatenausgleichung und die unmittelbare Aus
gleichung das, was bereits eben bei der Ausgleichung bedingter Beobach
tungen ohne Unbekannte gesagt wurde. Die Unbekannten x, y . . . aber
ergeben sich im Gegensatz zu den Verbesserungen als die unveränderten
Ablesungen der Zahlräder.
11. Die Grleiclmiigsmaseliine als selbständiger Apparat zur Auf
lösung vonKormalgleicliungen und verwandten (xleicliungssystemen.
Funktionenapparat und Quadratsummenapparat zusammen ermöglichen
die rein mechanische Lösung aller Arten von Ausgleichungsaufgaben nach
der Methode der kleinsten Quadrate mit Umgehung jeder nennenswerten
Rechnung. Es ist dies sicher der einfachste und kürzeste Weg, um zum
Ziele zu gelangen. Er erfordert aber die Einstellung jedes einzelnen, in
den Fehler- und Fehlerbedingungsgleichungen auftretenden Koeffizienten
und Absolutgliedes. Die hiedurch verursachte Arbeit ist zwar sehr ge
ringfügig; sie verlangt aber eine grosse Zahl von Einzelmechanismen.
Insbesondere muss wegen der oft zahlreichen überschüssigen Fehler
gleichungen die Zahl der Gleichungsfächer bedeutend grösser sein wie die
Höchstzahl von Unbekannten, für die eine Ausgleichung nach vermittelnden
Beobachtungen durchgeführt werden soll.
Wenn man auf den Vorteil, jede Rechnung zu vermeiden, verzichtet,
so wird man doch auf jeden Fall von den rechnerisch aufgestellten Nor-