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26. C-Kugeln und C-Inversion.
orientiert. Umgekehrt kann auf diese Weise eine C-Kugel durch Orien
tierung einer ihrer Tangentialebenen selbst orientiert werden. Die Geo
metrie orientierter Kugeln 1 ) läßt sich sofort in eine Geometrie oi\
C-Kugeln übertragen.
Zwei or. C-Kugeln (allgemeiner C-or. Flächen) sollen dann und nur
dann berührend heißen, wenn sie im Berührungspunkt dieselbe C-Orien-
tierung haben. Bei verschiedener Orientierung sagen wir (ähnlich wie bei
Zykeln), die or. C-Kugeln (C-or. Flächen) berühren sich uneigentlich. Das
räumliche Seitenstück zur Apollonischen Berührungsaufgabe in der Ebene
besteht darin, zu vier orientierten C-Kugeln die beiden sie berührenden
zu finden. Die Lösung ist vollkommen ähnlich der durch Satz 3 in Nr. 11
angegebenen. Sie läßt sich unmittelbar auf die Lösung der entsprechen
den Aufgabe für or. C-Kugeln übertragen.
26. C-Kugeln und C-Inversion. Es seien vorerst einige C-metrische
Eigenschaften reeller oder nullteiliger C-Kugeln erwähnt, die sich durch
Übertragung (Nr. 25) aus den Eigenschaften der gewöhnlichen Kugeln
ergeben.
a) Durch vier reelle, nicht derselben Ebene angehörige Punkte
a x , a 2> a z , a 4 läßt sich eine einzige C-Kugel legen. Man erhält ihre Mitte
als Schnitt der C-Symmetrieebenen dreier der Punktepaare, etwa a x a 2 .
(ty ^ 3 j Cty ^4 •
(Schon in Nr. 18 erwähnt.)
b) Sucht man von Geraden durch einen Punkt s die Schnittpunkte
paare p x p 2 , mit einer C-Kugel = (m, X), so ist
(1) s p t . sp2 = s'q\. s~q 2 = ... = I~m 2 — X 2 .
Diese konstante Zahl nennen wir die Potenz der C-Kugel <3? im Punkt s-
c) Zwei nicht konzentrische C-Kugeln 0 1 = (m 1 , X x ), <P 2 =(m 2 , X 2 )
haben einen reellen oder nullteiligen C-Kreis K gemeinsam, durch den
oo 1 C-Kugeln gehen. Deren Mitten liegen auf der C-Achse von K, d. h.
anf der C-Normale der Ebene von K durch die Mitte dieser Kurve. In
den Punkten der Ebene von K haben alle C-Kugeln dieses Büschels die
selbe Potenz. Diese Ebene heiße daher Potenzebene des Büschels oder je
zweier seiner C-Kugeln.
Drei C-Kugeln deren Mitten nicht derselben Geraden an
gehören, haben zwei Punkte p x , p 2 gemeinsam. Durch diese gehen 2
x ) Vgl. E. Müller, Die Geometrie orientierter Kugeln nach Grassmann sehen
Methoden, Monatsh. Math. Phys. 9 (1898), S. 269—315. Vgl. auch F. Müller, Zur
Geometrie der Gruppe aller Berührungstransformationen der Kugeln, J. f. Math. 154
(1925), S. 131—154.