Full text: Die Statik des Eisenbaues

   
richtung von rechts 
lich einsetzen. 
ei a ist dann durch 
r Senkrechten über b 
_ entstehenden Span- 
ı Stab anzuschreiben. 
Fig. 88. 
  
iße gleichartig und fest 
Schubes H auf beide 
 Binderfachwerkes ab. 
mt; man kann als zu 
Auflager a einführen. 
its an einem Dachstuhl 
rfahren zur Ermittlung 
ımen. Erfahrungsrech- 
zur Hälfte von jedem 
  
      
     
    
  
   
    
    
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
    
    
    
    
   
Gebäude, Werkstätten und Hallen. 63 
Binderfuß aufgenommen wird. Läßt man diese Verteilung gelten, 
dann bedarf es keiner umständlichen Untersuchungen mehr. Man 
erhält dann, indem man die Vertikaldrücke V, und V, dem Plan 
Fig. 88 entnimmt, den Kräftezug der äußeren Kräfte Fig. 89. Auf 
Grund dieses Planes lassen sich dann ähnlich, wie in Fig. 88, die Stab- 
kräfte des Fachwerkes entwickeln. Hierbei ist zu beachten, daß 
die Spannkräfte bei entgegengesetztem Winde sämtlich wechseln. 
d d 
  
Fig. 91. Fig. 92. 
Besondere Aufmerksamkeit hat man dem System des Aufbaues 
zuzuwenden. Es kommt darauf an, die Gliederung so zu wählen, 
daß die von ihm auf den Binder abgegebenen Kräfte statisch be- 
stimmbar sind. Dies ist bei dem Aufbau Fig. 87 der Fall. Die Fig. 90, 
91 u. 92 stellen einige weitere Aufbauten dar, bei denen die frag- 
lichen Kräfte eindeutig festliegen. Zu dem System der Fig. 90 ist 
zu bemerken, daß die Hauptdiagonalen nur Zug aufnehmen sollen, 
so daß der Stab D,’' bei der angegebenen Windrichtung schlaff wird. 
Beispiel 16 (Hauptaufgabe). 
Ein Werkstättenquerschnitt nach Fig. 9. 
Das Gebäude ist zweischiffig, wird jedoch von einem durch- 
gehenden Binder überspannt. In jedem Schiff fährt ein Laufkran. 
Die Kranbahnen werden einerseits von den Wandsäulen und ander- 
seits von der Mittelsäule unterstützt. Diese bildet auch das Mittel- 
auflager des Binders. 
Der Binder ruht mithin auf drei Stützen, ist somit einfach sta- 
tisch unbestimmt. Man wird jedoch nicht ohne Kritik an die sta- 
tische Durcharbeitung des Systems gehen. Es können Zweifel ent- 
stehen, ob die Voraussetzungen der Rechnung, nämlich die Auf- 
lagerbedingungen, genügend erfüllt werden. In erster Linie kommen 
Senkungen und Verschiebungen der Säulenfundamente in Betracht,
	        
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