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zu schreiben ¡FtW 0k*.. und in den Formularen die Spaltenüber
schrift K. --Nummer des Kartenblattes« abzuändern in --Nummer
der Flur«.
5. Zu §. 100. Die verjüngten Maßstäbe 1: 4000 , 1 : 2000, 1: 1000,
i: 500 sind hinfort auch in Westfalen und in der Rheinprovinz
anzuwenden.
6. Zu §. 114. Für jeden seinem ganzen Umfange nach neugemessenen
Gemeindebezirk wird eine Gemeindeübersichtsurkarte, sowie eine Nein
karte derselben in einem solchen Maßstabe gefertigt, daß dieselbe auf
einem ganzen oder halben Großadlerbogen darstellbar ist.
Zn diese Uebersichtskarte werden nur die Umringe der Flirren
und der Kulturarten, sowie die Wege, Eisenbahnen, Flüsse, Bäche
und sonstige topographisch bemerkenswerthe Gegenstände eingetragen
und in derr bei den topographischen Arbeiten der Landesaufnahme
üblichen Signaturen') ausgezeichnet.
Die Gemeindegrenzen werden mit grünen, die Flurgrenzen mit
violetten Farbestreifen koloriert.
Die Flurnummern werden deutlich hervortretend eirrgeschrieben.
7. Zu §. 158. Der durch die Neumessung entstehende Zugang oder
Abgang an Grundsteuer ist ans den Grundsteuerdcckungssonds des
betreffenden Negierurrgsbezirks zu übernehmen.
8. Zu 8. 181. zu a., §, 185. Nr. 5., §. 190. Nr. I., §. 192. Nr. I.,
§. 194., §. 196., §. 204. Nr. 2.
Die Vertheilung der Grundsteuer rrach den durch ein Aus
einandersetzungsverfahren ermittelten Ertragswerthen findet nicht
statt, vielmehr ist ausnahmslos die bisherige Grundsteuereinschätzung
(§. 181. zu b.) beizubehalten.
9. Zu §. 216. Nr. 2. Das Artikelverzeichnis wird jederzeit von dem
Flurbuche getrennt eingebunden.
io. Zu §. 219. Die Einbände der Gemarkungsreinkarten sind für jede
Gemarkung getrennt, bei umfangreichen Gemarkungen in eine ent
sprechende Anzahl von Bänden zerlegt, herzustellen.
§. 222.
Insoweit im Regierungsbezirk Wiesbaden, sowie im Amtsgerichts
bezirk Vöhl des Regierungsbezirks Kassel die ans die Verbindung des Grund
steuerkatasters mit den daselbst vorhandenen Grundbüchern (Stockbüchern)
bezüglichen besonderen Vorschriften von den durch die Grundbuchordnung
vom 5. Mai 1872 bedingten Vorschriften der gegenwärtigen Anweisung über
die Verbindung des Katasters mit dem Grundbuchwesen abweichen, bleiben
die ersteren in Kraft.
') Musterblätter für die topographischen Arbeiten der Königl. Preuß. Landesaufnahme,
Berlin 1876, und der dazu gehörige Nachtrag vom 18. Februar 1878.
Vergl. §. 2. der Bestimmungen des Centraldirektoriums der Vermessungen im Preußischen
Staate vom 20. Dezember 1879 über die Anwendung gleichmäßiger Signaturen -c.