Full text: Die geometrischen Instrumente der gesammten praktischen Geometrie, deren Theorie, Beschreibung und Gebrauch

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ogen, der neben dem 
Hier Nonius genannt, 
kelmefsern angewandte, 
idung mit einer Mikro- 
5e eine Bewegung längs 
a Bogenmafs durch den 
gl. §• 65.). 
r zur Bestimmung eines 
kelbestimmungen wendet 
ii Horizontalkreisen dia- 
Breitlniuptschen Winkel- 
n, die mit der Alhidade 
die freilich den Yortheil 
der Platten leichter mit 
;cn kann, dagegen aber 
die unmittelbar mit der 
beiden Fällen liegen die 
lehr geringe Abweichung, 
ne, oder auf einer sehr 
; giebt Breithaupt seinen 
Ablesung bequemer ge- 
äufig nur auf Kreisrand 
i befestigt oder zwischen 
bbar sind. (Fliegende 
nd legt sich auf die Ein- 
r Umdrehungsachse, der 
’ernrohrs befestigt. Von 
mit dem mittleren cylin- 
stigung ihrer Achsen sich 
ticke verbunden. Durch 
i Ansehen und ein etwas 
orgfalt und Arbeit in der 
Limbus vor den gröberen 
onservieren, aber dessen- 
aber wegen der Abnahme 
der Rahmen, welche die zum Erkennen der Eintheilung nöthigen Gläser tragen, 
die Reinigung sehr umständlich und deshalb häufig unterlassen wird: so wirkt 
alsdann der zwischen dem Limbus — und Vernierrande sich festgesetzte Staub 
um so nachtheiliger. Man trifft die letztgenannte Einrichtung durchweg bei den 
Breithauptschen Winkelmefsern an. (Ygl. Fig. 61.) 
§• 11. 
Bei der Einrichtung der mikroskopischen Ablesung sind die Mikroskope 
nebst Mikrometerschraube in Fafsungen befestigt, welche diametral einander gegen 
über an den Enden eigener starker Arme, dem Mikroskopen träger, sich 
finden. Bei den einachsigen oder nicht repetierenden Winkelmefsern hat der 
Mikroskopenträger dann meistens eine feste Stellung, während der Limbuskreis 
die rotierende Bewegung gestattet. 
§• 12. 
Es ist schon im §. 2. erwähnt, dass den meisten Winkelmefsern in einer 
zum Beobachten bequemen Höhe eine sichere, feste Unterlage gegeben werden 
mufs. In den gewöhnlichen Fällen, wobei zugleich ein bequemer Transport des 
Mefsapparates erzielt werden soll, dient dazu das Stativ mit seinem Befestigungs 
apparat. (Vgl. §. 68.) 
II. Die Schraube. 
§• 13. 
Von den beiden Hauptarten derselben bedient man sich bei den geometrischen 
Instrumenten ausschliefslich nur der Schraube mit scharfem, dreieckigem Gewinde. 
Was die. Anwendung der Schraube zu verschiedenen Zwecken anlangt, so dient 
sie: 1) Zur dauernden Vereinigung gewifser Bestandtheile zu einem Stück, also 
als Verbindungs-, Befestigungs-, Zugschraube. (§. 3.) In diesem Falle 
wird sie meistens als versenkte Schraube angewandt, die deshalb entweder 
einen cylindrischen oder konischen oder kugelsegmentförmigen Kopf mit einem 
Einschnitte hat und mittelst eines Schraubenziehers bewegt wird. In den 
nachfolgenden Durchschnittszeichnungen sind zur befsern Erkenntnifs, die Ver 
bindungsschrauben nicht im Durchschnitt, sondern ganz gesehen dargestellt. In 
einzelnen Fällen sollen solche Verbindungsschrauben auch dazu dienen, die ver 
bundenen Theile von einander zu trennen, um an dem einen oder andern desselben 
gewisse Veränderungen vornehmen zu können. Diefs verlangt man z. B. bei den 
Schrauben, welche die Füfse der Röhrenlibelle mit ihrer Fassung, welche die 
Kloben an den Klemmen mit dem zugehörigen Armo u. s. w. verbinden. Hierher 
kann man auch die s. g. Knopfschraüben rechnen, welche einzelne unabhängige 
Stücke eines Instrumentes für eine Beobachtung oder Mefsung mit einander
	        
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