Full text: Grundriß der gesammten reinen höhern Mathematik (1. Band)

478 Erst. Theil. Von Erfindung endlicher Größen. 
Eben so schaffe man aus der zweyten und dritten Glei 
chung die unbekannte Größen weg, indem man setzt: 
— 7Ä + 78 7C rrr Z5 
— 7A -f. B —26 — o subtrah. 
6B -j“ 9C irr: 35. 
Endlich schaffe man aus den beyden gefundenen Gleichun 
gen die unbekannte Größe B weg, wenn man annimmt: 
96B -J~ 144C ■—- 560 
— 96B — 373C rrr 84 addir. 
— 231C — 644 und 
c — 0 4 4 — 'c s 
23 1 3 3* 
Setzt man nun diesen Werth von C in die Gleichung r 
6B -f- 9C = 35, so findet man 
6B — 2 /t ö — 35 und 
6B— 35 +W — W , UNd 
Endlich wird auch A aus dieser Gleichung: 
— Ä-f B -f-C=r 5 gefunden; denn man hat 
— A + W — ft = 5 oder 
H" A — rrr 5 und 
A= 5 + w — w — yy* 
Setzt man die gefundenen Werthe von A, ß, C in die 
angenommene Gleichung, so erhält man: 
4 ~t~ 5x* 269 . 66r 92 
So— !IX — 4 X* + x 3 33 (X +s) 66 (x—5) 33 (x— 2 ) 
wo also die gegebene gebrochene Funktion in drey partielle 
Brüche aufgelöset ist. 
Exempel 2. Zst diese gebrochene Funktion ~~~T gege 
ben. Da hier die einfachen Faktoren des Nenners x, i —x, 
l + x stnd, so fetze man: 
I+XX A B c 
(x(r—x) (i+x)> x ^ 1—x ^ i-j- x ' ct ^°^ird 
I -J-xx== ACl—x) Cl +x) 4- Bx(i 4-x) 4- 
Cx(i —x) oder
	        
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