Full text: Kraft- und Hebemaschinen

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Fig. 169 und 170, und wählt dabei das Verhältniß der Breite zur Höhe = Ein 
: bis r Schmiedeeisernen Armen gufß 
endlich giebt man die [-Form, ent- zwi 
sprechend Fig. 171, oder die U-Form, 
entsprechend Fig. 172. Das Ver- Ra 
hältniß der Breite wählt man dabei fan 
Tpi8-.25 Ro 
Fig. 169. Fig. :“ „4. Fig. 172. 8 10 Bo 
Von der Mitte gegen den Um- zus 
fang hin verjüngt man die Arme im Verhältniß von 4: 3. u 
Die steifen Arme werden alle von der Kraft, welche am Umfange des Rades bin: 
wirkt, auf Biegung beansprucht. Außerdem aber auch auf Druck oder auf Zug, 
je nachdem die Arme nach oben oder nach unten gerichtet, die Last des Rades ihr 
zu tragen haben. Der nach oben gerichtete Arm muß ebenso viel von der Last gen 
zusammengedrückt, als der nach unten gerichtete durch Zug gestreckt werden. Bo, 
Die Spannstangenarme können, wie wir bereits wissen, Radial-, Dia- hur 
gonal- oder Umfangsstangen sein. Da sie stets auf Zug beansprucht werden, jo 17( 
verwendet man runde, schmiedeeiserne Stangen. Es haben von den Radialstangen Ri] 
nur die nach unten gerichteten das Gewicht des Rades zu tragen. Ihre Festig- ein 
feit muß so berechnet werden, als ob das ganze Radgewicht an einer einzigen der St 
Stangen, und zwar an der gerade nach unten gerichteten, aufgehängt sei. mit 
Die Stärke der Diagonalstangen kann, da die Stangen nur der seitlichen 
Versteifung des Rades dienen, nicht berechnet werden, man giebt ihnen einen wie 
Durchmesser von ? der Stärke der Radialstangen. fest 
Die Umfangs-Stangen sollen einen Theil der Kraft, die dem Wasserrad pfl 
zugeführt wird, auf den Zahnkranz übertragen. Sie sind so angeordnet, daß sie nao 
nur auf Zug in Anspruch genommen werden können, und man giebt ihnen eine 4 
Stärke von 5 der Stärke der Radialstangen. | 
Die Verbindung der Arme mit dem Radkranze. Die steifen Arme die) 
werden meistens auf den Radkranz ode 
aufgeschraubt. In Fig. 151 bis 153 gel 
ist die Verbindung für hölzerne Arme An 
mit einem hölzernen Kranze dargestellt. 
Der Arm A ist an seinem Ende schwal- 
benschwanzförmig abgeseßt und greift 
in eine entsprechend gestaltete Nuth 
der äußeren Wand 8, des Radkranzes 
ein. Die Verbindung zwischen dem | 
Fig. 21: Arm A mit dem hölzernen Radkranz S8, . 
| und 8, wird durch Schraubenbolzen für 
ER M=-== gesichert. Sind die Arme und der Mo 
NWBN: Kranz aus Gußeisen, so muß, wie 
eig Fig. 173 und 174 zeigen, dafür gejorgt 
“174
	        
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