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Fünfter Abschnitt*
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i
Von den Primzahlen
fernere Primzahlen. Um z. B. die Primzahlen bis 20
zu finden , schreibe man die Zahlen bis Hundert in
ihrer natürlichen Ordnung hin und merke die Viel
fachen derjenigen Zahlen, welche nicht selbst Viel
fache anderer sind, so sind die übrig bleibenden Zah
len Primzahlen; nämlich:
1
2
3i 4
5! 6 I 7
8l 9
10
11
12
»3
l4 l J 5
16
i?!i8
i g! 2oJ
Vielfache
von 2
Vielfache
von 3
Vielfache
4
6
6
8
9
IO
12
12
i4
*5
16
18
18
20
von 5
Vielfache
10
!5
von 7
l 4
Das nächste Vielfache der kleinsten Primzahl
2 nemlich ist 4. Also ist 3 eine Primzahl, ferner
ist 6 kein Vielfaches, weder von 2 noch von 3, mit»
hin eine Primzahl. Eben so ist 7 kein Vielfaches,
weder von 2 noch von 3, noch von 5, also ebenfalls
eine Primzahl, 11 ist kein Vielfaches der vorher
gehenden Primzahlen 2, 3, 6, 7, und also wiederum
eine Primzahl u. s. w. Man durfte in dem obigen
Beispiele, um die Primzahlen bis 20 zu finden, nur
bis zur Primzahl 7 gehen; denn das erste Vielfache
der nächsten Primzahl 11 ist schon gröfser als 20,
nämlich 22 und kommt folglich nicht in Betracht.
Um die Primzahlen bis Hundert zu finden, darf man
nur bis zur Primzahl 47 gehen 5 denn das erste Viel
fache der nächsten Pxümzahl 53 ist schon greiser als
100. Ueherhaupt darf man, um alle Primzahlen bis
zu einer beliebigen Zahl zu finden, nur bis zur
Hälfte der Zahl, also nur bis zu derjenigen Pxüm-
zahl gehen, die der Hälfte am nächsten kommt. Jede
Primzahl, die gröfser ist als die Hälfte, kommt nicht
mehr in Betracht, weil ihr erstes Vielfache schon
gröfser ist als die vorgesteckte Grenze.
Die Primzahlen folgen unregelmäfsig auf
einander, wie man, schon an denen im ersten Hun
dert sieht. Bald sind sie um 1, bald um 4, um 6,
auch um 8 verschieden u. s. w. Das Gesetz, nach
welchem sie auf einander folgen, ist bis jetzt nicht