Dampfmaschinentheorie.
M 7 v' rr A W w
— == l, — = V und = W
m x m l m l
Dadurch gehen die Gleichungen über in ;
W= & + IG(T X - T t ) - (V-hf) {T^ % -
Qo - C(T 9
273
(31)
+ eV
■ Pi ~h Po)
- T 0 )
u 0
(eV U)T 2 g 2 — pi -(- l C (Ti T 2 )
+ ( g ° ~ °^ ~ T " ] +1-2 -p„) +1« Cp. -
= (eF-î«)ÿ, + (* +Clog
li
T.,
§. 16. Behandlung der Gleichungen.
Die Anwendung dieser Gleichungen zur Berechnung der
Arbeit kann in folgender Weise geschehen. Aus der als bekannt
vorausgesetzten Verdampfungsstärke und aus der Ganggeschwin
digkeit, welche die Maschine dabei annimmt, bestimmt man das
Volumen F, welches auf eine Gewichtseinheit Dampf kommt. Mit
Hülfe dieses Werthes berechnet man zunächst aus der zweiten
Gleichung die Temperatur T 2 , sodann aus der dritten die Tempe
ratur T ?t , und diese endlich wendet man in der ersten Gleichung
zur Bestimmung der Arbeit an.
Dabei stösst man aber noch auf eine eigentümliche Schwie
rigkeit. Um aus den beiden letzten Gleichungen die Temperatu
ren T 2 und 7], zu berechnen, müssten dieselben eigentlich nach
den Temperaturen aufgelöst werden. Sie enthalten aber diese
Temperaturen nicht nur explicite, sondern auch implicite, indem
p und g Functionen der Temperatur sind. Wollte man zur Eli
mination dieser Grössen eine der gebräuchlichen empirischen
Formeln, welche den Dampfdruck als Function der Temperatur
darstellen, für p, und ihren Differentialcoefficienten für g ein-
setzen, so würden die Gleichungen für die weitere Behandlung zu
complicirt werden. Man könnte sich nun vielleicht in ähnlicher
Weise, wie Pamhour, dadurch helfen, dass man neue empirische
Formeln aufstellte, welche für den vorliegenden Zweck bequemer,
und wenn auch nicht für älle Temperaturen, so doch innerhalb
gewisser Intervalle hinlänglich genau wären. Auf solche Ver-
Clausius, meoh. Wärmetheorie. I. ^g