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Abschnitt V.
so müssten wir statt einer Zeiteinheit nur ein Element der Zeit
betrachten. Die gegenwärtige Intensität des Stromes ist also:
1= Ix - i.
Indem man diesen Werth in die Gleichungen (12) und (13)
einführt, erhält man:
(17) W—aen(Jx—i)
(18)
= ipii(i -»■) - U(I, - *)].
Substituirt man in der letzten Gleichung für I x einmal seinen
Werth aus (16), so kann man schreiben:
H = \aen{Ix — i) — li {Ix — ¿)]
und folglich auch, gemäss der Gleichung (17):
(19) H=±[W-U(Ix-i)l
Aus dieser Gleichung ersieht man, dass die erzeugte Wärme
zu klein ist, um der verbrauchten. Arbeit äquivalent zu sein. Der
Rest dieser letzteren, nämlich die Grosse
li{lx - i)
stellt denjenigen Verbrauch dar, welcher der äusserlich
gewonnenen Arbeit entspricht.
Ebenso findet man, dass in dem Falle, wo durch einen äusse
ren Einfluss die Intensität des Stromes vermehrt wird, die erzeugte
Wärme die in der Säule verbrauchte Arbeit übertrifft. Man braucht
für diesen Fall nur die Grösse i mit dem Pluszeichen einzuführen,
wodurch man an der Stelle von (19) erhält:
(20) H = ~ [W + (*№ + »)]•
Wenn die Schliessung, in welcher der Strom i inducirt wird,
keine eigene Stromquelle enthält, so muss man IF = 0 und Ix — 0
setzen, wodurch die Gleichungen (19) und (20) übergehen in:
" A;' K
welches für einen inducirten Strom dieselbe Gleichung ist, wie (13)
für einen beliebigen Strom.