aben,
Strahlung von der Oberfläche gegen eine Umgebung von der Temperatur Null,
bei Anfangs gleichmässiger Temperatur. — Der Körper ist durch zwei Ebenen
begrenzt. — Eindeutigkeit der Lösung. — Die Grenztemperatur ist Null, bei
beliebigem Anfangszustand. — An der Grenze findet Strahlung statt. — Cjlin-
drischer Stab von unendlich kleinem Querschnitt. — Stationärer Zustand.
Methode von Desprez, Wiedemann und Franz. — Nichtstationärer Zustand.
Methode von F. Neumann. Vorgänge für späte Zeiten. — Gekrümmter, ring
förmiger unendlich dünner Stab.
Wir wollen jetzt den Fall untersuchen, dass unser Körper, der
den Raum von z — 0 bis z — -f- oo erfüllt, bis zur Zeit t — 0
überall die Temperatur 1 besitzt und in diesem Augenblicke aus
seiner Oberfläche z = 0 seine Wärme gegen eine Umgebung von
der Temperatur Null auszustrahlen beginnt, wobei dann bei z = oo
immer die Temperatur 1 erhalten bleiben wird. Es muss dann sein:
d± _
dt ~ 1 d z*
für t = 0
für z = 0
k d&
wo h die äussere Leitungsfähigkeit ist, oder
2* >
wo 1) = y ist,
endlich
für z — oo <9’ = 1.
Die Aufgabe, diesen Gleichungen gemäss zu bestimmen, lässt
sich auf eine Aufgabe zurückführen, deren Lösung wir bereits kennen.
Setzen wir nämlich
h dz
so muss