Full text: Vorlesungen über die Theorie der Wärme (4. Band)

aben, 
Strahlung von der Oberfläche gegen eine Umgebung von der Temperatur Null, 
bei Anfangs gleichmässiger Temperatur. — Der Körper ist durch zwei Ebenen 
begrenzt. — Eindeutigkeit der Lösung. — Die Grenztemperatur ist Null, bei 
beliebigem Anfangszustand. — An der Grenze findet Strahlung statt. — Cjlin- 
drischer Stab von unendlich kleinem Querschnitt. — Stationärer Zustand. 
Methode von Desprez, Wiedemann und Franz. — Nichtstationärer Zustand. 
Methode von F. Neumann. Vorgänge für späte Zeiten. — Gekrümmter, ring 
förmiger unendlich dünner Stab. 
Wir wollen jetzt den Fall untersuchen, dass unser Körper, der 
den Raum von z — 0 bis z — -f- oo erfüllt, bis zur Zeit t — 0 
überall die Temperatur 1 besitzt und in diesem Augenblicke aus 
seiner Oberfläche z = 0 seine Wärme gegen eine Umgebung von 
der Temperatur Null auszustrahlen beginnt, wobei dann bei z = oo 
immer die Temperatur 1 erhalten bleiben wird. Es muss dann sein: 
d± _ 
dt ~ 1 d z* 
für t = 0 
für z = 0 
k d& 
wo h die äussere Leitungsfähigkeit ist, oder 
2* > 
wo 1) = y ist, 
endlich 
für z — oo <9’ = 1. 
Die Aufgabe, diesen Gleichungen gemäss zu bestimmen, lässt 
sich auf eine Aufgabe zurückführen, deren Lösung wir bereits kennen. 
Setzen wir nämlich 
h dz 
so muss
	        
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