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Chemie (3. Teil, 3. Abteilung, 2. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Chemie (3. Teil, 3. Abteilung, 2. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
1690553375
Title:
Die Kultur der Gegenwart
Sub title:
ihre Entwicklung und ihre Ziele
Type of content:
Enzyklopädie
Aufsatzsammlung
Year of publication:
1905
Place of publication:
Berlin
Leipzig
Publisher of the original:
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Identifier (digital):
1690553375
Language:
German
Editor:
Hinneberg, Paul
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1690862394
Title:
Chemie
Sub title:
allgemeine Kristallographie und Mineralogie : mit 53 Abbildungen im Text
Scope:
XIV, 663 Seiten
Type of content:
Lehrbuch
DOI:
10.14463/KXP:1690862394
Year of publication:
1913
Place of publication:
Leipzig
Berlin
Publisher of the original:
Verlag von B. G. Teubner
Identifier (digital):
1690862394
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
a 990(3,3,2) a
Language:
German
Additional Notes:
Literaturangaben
Other Title:
3. Teil: Mathematik, Naturwissenschaften, Medizin
3. Abteilung: Anorganische Naturwissenschaften
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Contributor:
Meyer, Ernst
Rinne, Friedrich
Engler, Carl
Lecher, Ernst
Klein, Felix
Wallach, Otto
Wöhler, Lothar
Luther, Robert
Nernst, Walther
Le Blanc, Max
Kossel, Albrecht
Immendorff, Heinrich
Witt, Otto Nikolaus
Editor:
Hinneberg, Paul
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2020
Document type:
Volume
Collection:
Physics
General

Chapter

Title:
CHEMIE UNTER REDAKTION VON E. VON MEYER
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
ERSTER ABSCHNITT. ENTWICKLUNG DER CHEMIE VON ROBERT BOYLE BIS LAVOISIER (1660 - 1793). Von E. von MEYER.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Kultur der Gegenwart
  • Chemie (3. Teil, 3. Abteilung, 2. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • VORWORT DES TEILES CHEMIE.
  • VORWORT DES TEILES ALLGEMEINE KRISTALLOGRAPHIE UND MINERALOGIE.
  • CHEMIE. INHALTSÜBERSICHT.
  • ALLGEMEINE KRISTALLOGRAPHIE UND MINERALOGIE. INHALTSÜBERSICHT.
  • CHEMIE UNTER REDAKTION VON E. VON MEYER
  • ERSTER ABSCHNITT. ENTWICKLUNG DER CHEMIE VON ROBERT BOYLE BIS LAVOISIER (1660 - 1793). Von E. von MEYER.
  • ZWEITER ABSCHNITT. DIE ENTWICKLUNG DER CHEMIE IM NEUNZEHNTEN JAHRHUNDERT DURCH BEGRÜNDUNG UND AUSBAU DER ATOMTHEORIE. Von E. von MEYER.
  • DRITTER ABSCHNITT. ANORGANISCHE CHEMIE. VON C. ENGLER IN KARLSRUHE UND LOTHAR WÖHLER IN DARMSTADT.
  • VIERTER ABSCHNITT. ORGANISCHE CHEMIE. VON O. WALLACH.
  • FÜNFTER ABSCHNITT. PHYSIKALISCHE CHEMIE.
  • SECHSTER ABSCHNITT. BEZIEHUNGEN DER CHEMIE ZUR PHYSIOLOGIE. VON ALBRECHT KOSSEL.
  • SIEBENTER ABSCHNITT. BEZIEHUNGEN DER CHEMIE ZUM ACKERBAU. BEGONNEN VON O. KELLNER. FORTGEFÜHRT UND BEENDET VON H. IMMENDORFF.
  • ACHTER ABSCHNITT. WECHSELWIRKUNGEN ZWISCHEN DER CHEMISCHEN FORSCHUNG UND DER CHEMISCHEN TECHNIK. VON OTTO N. WITT.
  • ALLGEMEINE KRISTALLOGRAPHIE UND MINERALOGIE VON FR. RINNE.
  • CHEMIE. NAMEN-REGISTER. Von E. v. MEYER.
  • SACH-REGISTER. Von E. v. MEYER.
  • Cover

Full text

Priestley. Entdeckung des Sauerstoffs. Scheele. 13 
°M ge antiphlogistische Theorie überall den Sieg errungen hatte. Priestley war in der 
© Aus. Gewinnung von Gasen besonders dadurch erfolgreich, daß er zuerst das Queck- 
Sirend silber statt des Wassers zu ihrer Absperrung verwandte; so gelang es ihm, 
11728, die durch Wasser absorbierbaren oder veränderlichen Gase, wie Ammoniak, 
7, de. Salzsäure, schweflige Säure, Fluorsilicium, zu isolieren. 
2 doch Wir müssen uns jetzt etwas näher mit der wichtigsten Entdeckung jener 
Zeit, der des Sauerstoffs, beschäftigen. Wie dieser die Grundlage alles Lebens 
entlich ist und bleibt, so war er auch bestimmt, zum Fundamente der Chemie, zum 
% hat, Mittelpunkt, um den sie sich dreht, zu werden. Keine Entdeckung irgend 
°NOSSEN eines anderen Elementes hat so weittragende und tiefgreifende Wirkungen 
ZUSam- für die Entwicklung der chemischen Wissenschaft gehabt, wie gerade die des 
Wngen Sauerstoffes. Vielleicht wird die in die Neuzeit fallende Auffindung des Radiums 
el fest- und seiner ans Wunderbare grenzenden Wirkungen ähnliche Folgen haben. 
at, daß Wie schon früher von mehreren Beobachtern festgestellt war, enthält die 
estehe, atmosphärische Luft einen Teil, der die Verbrennung und Atmung ermöglicht, 
1 nicht sowie bei der unter Einwirkung der Luft sich vollziehenden Verkalkung der 
RK zum Metalle beteiligt ist. Hundert Jahre vor der Zeit, der wir unsere jetzige Betrach- 
er Sal: tung widmen, hatte dies der scharfsichtige Mayow erkannt (s. 5. 5), klarer 
„SOWIE noch als Boyle. Die Auffassung, daß Luft im Sinne der griechischen Philosophen 
Atmo- ein Grundstoff sei, galt vielen schon lange vor Mayow als falsch. So finden sich 
schon in einer chinesischen Schrift des Mao -Khö6öa (um 750 n. Chr.) merkwürdige 
en für Äußerungen über zwei Grundprinzipien ganz verschiedener Art, aus denen 
ie Ent sich die Luft zusammensetzen soll; und der vielseitige Lionardo da Vinci, 
0. ZU dem der Verbrauch eines Teiles der Luft bei der Verbrennung im abgeschlosse- 
det nen Raum bekannt war, folgerte daraus die Zusammensetzung der Luft aus 
ichstän zwei Bestandteilen. Aber erst als man die Frage löste, was bei der Verbrennung 
nike oder Atmung entsteht und was für ein Teil der Luft zurückbleibt, begann es zu 
oheele tagen. Daß ein Licht in einem abgeschlossenen Luftraum nur eine gewisse Zeit 
Kirn zu brennen vermag und daß nach seinem Erlöschen der annähernd gleiche 
tl Gasraum vorhanden ist, auch daß dabei fixe Luft, d. i. Kohlensäure entsteht, 
Be war schon vor Scheele und Priestley beobachtet, aber diese zeigten, daß die 
eilt Menge der dabei gebildeten fixen Luft, durch Absorption mit Alkali bestimmt, 
“ gleich groß sei dem Teile der Luft, der zur Verbrennung gedient hat. Das 
8 nd rückständige Gas, der Stickstoff, der unfähig ist, die Verbrennung oder Atmung 
a zu unterhalten, war auf diese Weise als ein besonderes Element entdeckt wor- 
M % den, etwa gleichzeitig auch von Rutherford, 1772. Scheele, der dasselbe 
N nn „verdorbene Luft‘ nannte, zeigte, wie man diesen einen Gemengteil der Atmo- 
sphäre, durch Entfernung des Sauerstoffs mit chemisch wirkenden Mitteln, 
En also durch Absorption, rein gewinnen konnte. Inzwischen hatte er den anderen 
Pd Gemengteil der Luft, der etwa ein Fünftel von ihr ausmacht, aus verschiedenen 
A sauerstoffhaltigen Substanzen, wie Braunstein, Quecksilber- und Silberoxyd, 
Ic Salpeter, Arsensäure, dargestellt und nach seinem Verhalten gekennzeichnet. 
Ü N Da dieses Gas, wie er beobachtete, die Verbrennung und die Verkalkung von 
nn Metallen außerordenlich leicht und lebhaft herbeiführt, so mußte es die gesuchte
	        

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Hinneberg, Paul, et al. Chemie. Verlag von B. G. Teubner, 1913.
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