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Chemillé bis Dingelstedt (4. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Chemillé bis Dingelstedt (4. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
1013588509
Title:
Musterzeichnungen für Betriebsmittel der Preussischen Staatseisenbahnen
Year of publication:
1897
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
[Hannover]
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1013588509
Language:
German
Other Title:
Nebentitel: Normalien für Betriebsmittel der Preussischen Staatsbahnen
Author:
Preußische Staatseisenbahnen
Publisher of the digital copy:
[Technische Informationsbibliothek (TIB)]
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1013617274
Title:
Musterzeichnungen für Betriebsmittel der Preussischen Staatseisenbahnen
Scope:
1 Online-Ressource (circa 51 ungezählte Blätter)
Year of publication:
1897
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1013617274
Language:
German
Additional Notes:
Inhalt: Schematische Zeichnungen von Lokomotiven
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Corporations:
Preußische Staatseisenbahnen
Adapter:
Preußische Staatseisenbahnen
Founder of work:
Preußische Staatseisenbahnen
Other corporate:
Preußische Staatseisenbahnen
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2018
Document type:
Volume
Collection:
Traffic engineering

Section

Title:
Blatt III 2g1. [...] Fünfachsige Schnellzug-Lokomotive mit vorderem Drehgestell-Hannoversche Bauart-hinterer Laufachse und vier Zylindern. Verbundanordnung. Bauart 1907.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Meyers Konversations-Lexikon
  • Chemillé bis Dingelstedt (4. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • C.
  • Chemillé - [Chimaeridae]
  • Chimay - [Chloral]
  • Chloralformamid - [Christine de Pisan]
  • Christinehamn - [Cinnamomum]
  • Cinnamus, - [Coaetaneus]
  • Coatbridge - [Comitas gentium, C. nationum]
  • Comitatus - [Cornelisz,]
  • Cornelius, - [Cranbrook]
  • Crane - [Curius Dentatus,]
  • Curling - [Czyhlarz]
  • D.
  • Verzeichnis der Abbildungen im IV. Band.
  • Cover
  • Spine

Full text

   
  
  
Wu 
  
  
Ez” & 
  
  
  
ginale bar, wie man gemeinhin glaubt. Bahnbrechende | 
Genies haben auch hier dem Geſhmack neue Richtun- 
gen gegeben, dem Denken neue Gebiete erſchloſſen, 
und gerade uns Europäern werden die leihte Anmut, 
die Lebensfriſhe und Lebens8wahrheit mancher Er- 
zeugniſſe der neuern Belletriſtik mehr zuſagen als man- 
hes hochgefeierte Werk der alten Weiſen. Eigentliche 
geiſtige Revolutionen hat China nie erlebt; allerdings 
hat es wohl auch nie geiſtige Zwangsjaen getragen, 
deren Sprengung Reformatorenkräfte erfordert hätte. 
Die Preſſe iſt frei, religiöſe Duldſamkeit allgemein. 
Die Chineſen ſtellen unter ihren Büchern fünf 
obenan, die ſie King (»kanoniſche«) nennen. Sie ſind, 
gleich unfrer Bibel, nicht einheitlichen Inhalts, ſon- 
dern eine Sammlung derjenigen alten Schriften, die 
man als ewig normgebende anerkannt hat. Unter 
ihnen wieder nimmt das Jking oder »Buc der 
Wandlungen« die erſte Stelle ein, urſprünglich kein 
eigentliches Buch, ſondern eine Tafel von Diagram- 
men (Kua genannt), die an die Figuren unſrer 
Punktierbücher erinnern. Sie beſtehen aus zwei 
  
Elementen, einer ganzen: —— und einer gebrochenen 
Linie: — —. Kombiniert man dieſe dreiſtellig, fo er- 
hält man acht Figuren: == == «.; fombi- 
niert man fie fechsitellig, fo ergeben jtch 64 Figuren. 
Man ſieht, dieſe Figuren beruhen auf einem Dualis- 
mus; dualiſtiſ<h aber iſt das menſchliche Denken und | 
Empfinden von Haus aus, und ſo lag es nahe, dieſe 
Kombinationen zu verwerten, ſie metaphyſiſh zu | 
deuten. Von jeher wurden ſie mit faſt religiöſer Ehr- | 
furt betrachtet, als enthielten ſie die Summe der 
Weisheit; immer haben fie den Scharfſinn der einen, 
  
   
  
  
   
  
  
  
  
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
   
  
  
   
  
Chineſiſche Sprache und Litteratur. 71 
geſchichtliche Werk dex Chineſen. Es umfaßt die Zeit 
vom 24. bis zum 8. Jahrh. v. Chr., enthält aber 
weniger geſchichtlihe Daten als amtliche Erlaſſe, Rat- 
ſchläge 2c. der Fürſten, die ein Bild alter Staat3iweis- 
heit liefern. Das Tſchhünthſiéu, das einzige von 
Konfutſe wirkli<h verfaßte Buch, iſt ein überaus 
tro>en und kurz gehaltenes hiſtoriſches Werk, die Zeit 
vom 8. bis 5. Jahrh. vor unſrer Zeitrehnung und 
namentlich die Geſchichte des kleinen Staates Lu, aus 
dem der Weiſe ſtammte, behandelnd. Sein hohes An- 
ſehen verdankt e8 wohl jener Verfaſſerſchaft allein; 
einen eignen Wert aber hat es in <ronologiſcher Hin- 
ſicht wegen der Sorgfalt, mit der es der eingetretenen 
Sonnenſinſterniſſe gedenkt. Unter dem Ausdru> Lì 
faſſen die Chineſen etwa das zuſammen, was ſich ge- 
bührt: gute Sitte, Zeremoniell, Etikette, aber, dem 
polizeiſtaatlihen Weſen der Nation entſprechend, auch 
ſonſt das Ordonnanz- und Reglementsmäßige. Es 
lag nahe, das hierauf Bezügliche in Büchern zu ſam- 
meln, die bei aller Verſchiedenheit des Jnhalts doh 
verwandten Zwe hatten mit unſern Geſeßbüchern. 
Aus dem 13. oder 12. Jahrh. v. Chr. ſtammt das von 
Biot ins Franzöſiſche Überſeßte T\chéuli, eine wahre 
Fundgrube für die Kenntnis der Kulturzuſtände ſeiner 
Beit, heute wohl auch für die Chinefen nur nod) von 
geichichtlichen Intereſſe. Das mehr als tauſend Jahre 
jüngere Liki, ein loſe gefügtes Sammelwerk aus 
ältern Quellen, ſteht dafür noch heute in praktiſchem 
Anſehen und pflegt den King angereiht zu werden. 
Überraſchend ſinnig iſt die Würdigung, welche die 
Muſik in dieſem Buch findet: wie das Li die Hand- 
ſungen, ſo mäßigt die Tonkunſt die Gefühle der Men- 
den Aberglauben der andern gereizt, und heute noh | ſchen; jenes ſondert, dieſe vereinigt, verſöhnt; dort 
wollen Männer der Wiſſenſchaft kosmologiſche und | trennende Ordnung, hier verbindende Harmonie, 
moraliſche Wahrheiten in ihnen entde>en, während | 
Wahrſager ſie auf die Lostafeln ſchreiben, aus deren 
Fall fie die Zukunft zu künden vorgeben. Die Ent- 
ſtehung dieſer Diagramme wird in die mythiſche Vor- 
zeit Chinas verlegt. Fürſt Wenwang und ſein Sohn 
Tſcheukong gelten für die älteſten Erklärer; weitere 
Erläuterungen dazu ſ{hrieb Konfutſe (Confucius), ein 
großer Verehrer des Jking ſelbſt, und eine Unzahl 
Späterer haben ſich in fernern Kommentaren des dun- 
feln Buches verſucht. Das Schiking, meiſterhaft 
überſeßt von V. v. Strauß (Heidelb. 1880), iſt eine 
von Konfutſe veranſtaltete Sammlung lyriſcher Ge- 
dichte, deren älteſte aus dem 18. Jahrh. v. Chr. her- 
rühren. Das Buch enthält teils Volkslieder, nach ihren 
Heimatsprovinzen geordnet, teils Gelegenheits- und 
Feſtgedichte aus den höhern und höchſten Kreiſen, 
teils Lobgeſänge auf große Tote. Tiefe Jnnigkeit, 
zuweilen beißender Wit, oft hoher poetiſher Shwung 
ſind dieſen Erzeugniſſen eigen; rührende Naivität, 
ſinniges Verbinden der Natureindrücke mit den innern 
Stimmungen, Verspaare, die fi) ahnungsvoll, nur 
immer leiſe abgeändert, von Strophe zu Strophe 
wiederholen, den Refrains unſrer Volkslieder ver- 
gleichbar: das alles verleiht ihnen einen äſthetiſchen 
Reiz, welcher das ihnen gebührende wiſſenſchaftliche 
Intereſſe noch überbietet. Früh ſhon haben die Chi- 
neſen den Wert des Liedes begriffen. Jn den Ge- 
ſängen eines Volkes meinte man Äußerungen ſeines 
ſittlichen und materiellen Befindens zu erkennen, daher 
während der Feudalzeit des Reiches der Brauch, die 
Volksliedex amtlih ſammeln zu laſſen. Das leider 
niht mehr vollſtändig erhaltene Shu (»Buch«) oder 
Schuking, ein von Konfutſe gefertigter Auszug 
aus amtlichen Urkunden, iſt das älteſte uns erhaltene 
Den King als Eafjtiihe Schriften zunächſt ſtehen 
die Sſeſhu, worunter man vier kurz na<h Kon- 
futſes Zeit entſtandene philoſophiſche Bücher verſteht: 
das furze Tahio (»die große Lehre«), cin Abriß der 
fittlichen und politifhen Grumdfehren; Tihung- 
yung (etwa »das Beharren in der Mitte«), eine 
ichön geſchriebene Abhandlung über das Einhalten 
der rechten Mittelſtraße als Norm des ſittlichen Ver- 
haltens; Lüniü (»Geſpräche«), eine Aufzeichnung 
von Ausſprüchen des Konfutſe, meiſt in Form kur- 
zer 2wiegeſpräche, bei aller Trockenheit doch reich an 
trefflichen Kernſprüchen des Weiſen über ſittlihe und 
Lebenswahrheiten. Bon verwandten Jnhalt, aber 
von belebterm Stil iſt das vierte, das Buch Mengtje, 
ſo genannt nad) dem gleichnamigen Lebensphiloſo- 
phen, dent Mencius der fatholifchen Sendboten, nad) 
heutiger Anſicht dem hervorragendſten Jünger des 
großen Meiſters. Gleich dieſem ſuchte Mengtſe praf- 
tiſch ins Staats- und Volksleben einzugreifen, indem 
er bei verſchiedenen Lehnsfürſten des Reiches in Dienſte 
trat und überall entſchieden, wenn ſchon oft in diplo- 
matiſh milderer Form als ſein Vorgänger, die ihm 
begegnenden Mißſtände bekämpfte. Das Buch, das 
einzelne ſeiner Unterredungen wiedergibt, iſt dank der 
Anmut und der verhältnismäßigen Leichtigkeit ſeines 
Stils wie kaum ein zweites geeignet, uns in das 
Studium der althinefifchen Litteratur einzuführen. 
Beſte Überſeßung der King und Sſeſhu von Legge 
(»The Chinese classics«, bisher8 Bde., Lond.1861 ff. ; 
2. Aufl. 1893 ff.), des Mengtje von Stanislas Julien. 
Der Sugendunterricht ſoll zunächſt als Vorſtufe 
zur weitern humaniſtiſchen Bildung, d. h. zum Ver- 
ſtändnis dex Sſeſhu und der King, dienen. Wahre 
  
Artikel, die unter & vermißt werden, 
Etlententarbücher find vor allen das Santjefing 
ſind unter K oder 3 nadhzufchlagen. 
  
   
   
  
  
  
  
   
   
  
  
  
  
   
   
  
  
  
  
   
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
    
	        

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Chemillé Bis Dingelstedt. Bibliographisches Institut, 1894.
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