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Grundriss der allgemeinen Chemie

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Bibliographic data

fullscreen: Grundriss der allgemeinen Chemie

Multivolume work

Persistent identifier:
1013588509
Title:
Musterzeichnungen für Betriebsmittel der Preussischen Staatseisenbahnen
Year of publication:
1897
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1013588509
Language:
German
Other Title:
Nebentitel: Normalien für Betriebsmittel der Preussischen Staatsbahnen
Author:
Preußische Staatseisenbahnen
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1013619633
Title:
Musterzeichnungen für Betriebsmittel der Preussischen Staatseisenbahnen
Scope:
circa 16 ungezählte Blätter
Info on language/writing:
Textliches in Fraktur
DOI:
10.14463/GBV:1013619633
Year of publication:
1897
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1013619633
Signature of the source:
gr. 2 d 3832(13/14)
Language:
German
Additional Notes:
Inhalt: Band 13: Zughaken, Puffer, Federn für Lokomotiven, Tender und Wagen , Abmessungen für Schrauben und Bolzen; Band 14: Gesamtansichten von Heißdampf-Schnellzug-Lokomotiven
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Author:
Preußische Staatseisenbahnen
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2018
Document type:
Volume
Collection:
Traffic engineering

Section

Title:
Zughaken, Schraubenkuppelung, Sicherheitskuppelung, Puffer und Spiralfeder der Zug- und Stoßvorrichtung für Lokomotiven, Tender und Wagen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Grundriss der allgemeinen Chemie
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Vorbericht
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Die Stoffe
  • ERSTES KAPITEL Die Erhaltungsgesetze
  • ZWEITES KAPITEL Die Formarten. Gase
  • DRITTES KAPITEL Die Wärmeerscheinungen der Gase und der erste Hauptsatz der Energetik
  • VIERTES KAPITEL Die Flüssigkeiten
  • FÜNFTES KAPITEL Die festen Körper
  • Zweites Buch. Stöchiometrie
  • SECHSTES KAPITEL Äquivalente und Verbindungsgewichte
  • SIEBENTES KAPITEL Das Gesetz von Gay-Lussac
  • ACHTES KAPITEL Die verdünnten Lösungen
  • NEUNTES KAPITEL Die chemische Konstitution
  • Allgemeines.
  • Theorie der chemischen Verbindungen.
  • Anfänge.
  • Der elektrochemische Dualismus.
  • Die Isomerie.
  • Die Radikaltheorie.
  • Die Substitutionstheorie.
  • Die Typentheorie.
  • Die Valenztheorie.
  • Molekularverbindungen.
  • Die Stereochemie.
  • Tautomerie.
  • Die drei Hauptfragen.
  • Die Wahl der Verbindungsgewichte.
  • Die Atomwärme.
  • Der Isomorphismus.
  • Bestimmung aus dem Molargewicht.
  • Andere kolligative Eigenschaften.
  • Flüssige Stoffe.
  • Feste Stoffe.
  • Ergebnisse.
  • Das periodische Gesetz.
  • Die konstitutiven Eigenschaften.
  • Die Molarvolume fester Stoffe.
  • Volumverhältnisse flüssiger Stoffe.
  • Lichtbrechung in Flüssigkeiten.
  • Siedepunkte.
  • Drehung der Polarisationsebene.
  • Das unsymmetrische Kohlenstoffatom.
  • Die Tetraederhypothese.
  • Magnetische Drehung.
  • Drittes Buch. Chemische Thermodynamik
  • ZEHNTES KAPITEL Thermochemie
  • ELFTES KAPITEL Chemische Kinetik
  • ZWÖLFTES KAPITEL Die chemischen Gleichgewichte erster Ordnung
  • DREIZEHNTES KAPITEL Die chemischen Gleichgewichte zweiter Ordnung
  • VIERZEHNTES KAPITEL Die chemischen Gleichgewichte dritter und höherer Ordnung
  • Viertes Buch. Elektrochemie
  • FÜNFZEHNTES KAPITEL Die elektrolytische Leitung
  • SECHZEHNTES KAPITEL Die Ionen
  • SIEBZEHNTES KAPITEL Elektrolytische Gleichgewichte
  • ACHTZEHNTES KAPITEL Voltasche Ketten
  • NEUNZEHNTES KAPITEL Elektrolyse und Polarisation
  • Fünftes Buch. Mikrochemie
  • Sechstes Buch. Photochemie
  • Siebentes Buch. Die chemische Verwandtschaft
  • Namen-Register
  • Sach-Register
  • Cover

Full text

Die chemische Konstitution 
265 
doch gibt es Änderungen, welche die Aktivität vernichten. Es ist dar- 
aus zu schließen, daß das Drehvermögen an einem bestimmten Kom- 
plex in diesen Verbindungen haftet, und ein Hilfsmittel zur Erkennung 
eines solchen Komplexes liegt in dem Auftreten, ‘bzw. Verschwinden 
des Drehvermögens. 
Das unsymmetrische Kohlenstoffatom. Als allgemeines Kenn- 
zeichen aktiver Komplexe wiesen gleichzeitig (1874) van’t Hoff und 
Le Bel das Vorhandensein eines „asymmetrischen Kohlenstoffatoms“, 
d. h. eines mit vier verschiedenen Elementen oder Radikalen verbun- 
denen Kohlenstoffatoms nach. 
Zur Durchführung des Satzes, daß optisches Drehvermögen und 
asymmetrischer Kohlenstoff miteinander in kausalem Verhältnis stehen, 
war ein zweifacher Beweis zu führen. 
Ist nämlich das asymmetrische Kohlenstoffatom die Ursache der 
optischen Drehung, so muß einerseits jeder drehende Stoff ein solches 
besitzen, andererseits jede ein asymmetrisches Kohlenstoffatom besitzende 
Verbindung sich als optisch aktiv erweisen. 
Von diesen beiden Schlüssen ließ sich der erste verhältnismäßig leicht 
bewahrheiten. Bis auf wenige zweifelhafte Fälle, die bald zugunsten 
der Theorie Erledigung fanden, waren in allen als aktiv bekannten 
Stoffen entweder aus rein chemischen Gründen bereits solche Konsti- 
tutionsverhältnisse angenommen worden, oder sie konnten ohne Wider- 
spruch mit anderen Tatsachen angenommen werden. Nach dieser Seite 
konnte also die Theorie als zutreffend bezeichnet werden. 
Nach der anderen Seite sah es scheinbar weniger günstig aus, denn 
es waren sehr viele Stoffe bekannt, in denen nach ihren chemischen 
Verhältnissen asymmetrische Kohlenstoffatome angenommen werden 
mußten, während sie kein Drehvermögen aufwiesen. 
Hier tritt nun die von Pasteur entdeckte Symmetriebeziehung als 
Erklärungsgrund und gleichzeitig als neues Postulat ein. Man muß in 
allen diesen Fällen annehmen, daß eine inaktive Verbindung mit asym- 
metrischem Kohlenstoff die racemische Form ist, und steht daher in 
jedem solchen Falle vor der Aufgabe, eine derartige Verbindung in 
ihre aktiven Bestandteile zu spalten. Die dahin gerichtete Forschung 
hat ergeben, daß in der Tat in sehr vielen Fällen die Spaltung aus- 
führbar ist, und daß somit auch nach dieser Richtung die Theorie Be- 
stätigung findet. 
Die Methoden der Spaltung beruhen auf zwei verschiedenen Tat- 
sachen. Zwar sind alle Verbindungen symmetrischer aktiver Stoffe mit 
inaktiven Bestandteilen in ihren Eigenschaften völlig übereinstimmend, 
nicht aber solche mit zweitem aktivem Bestandteil. Übereinstimmend 
sind demgemäß zwar alle Salze der rechten und der linken Weinsäure, 
die Metalle an Stelle des Wasserstoffs enthalten; stellt man aber Salze 
optisch aktiver Alkaloide her, so sind die Eigenschaften des rechten 
Salzes von denen des linken nicht nur optisch. sondern auch bezüg-
	        

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Ostwald, Wilhelm. Grundriss Der Allgemeinen Chemie. Verlag von Theodor Steinkopff, 1909.
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