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Die Lehre von der strahlenden Energie (Optik) (2. Band (=3. Buch))

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Lehre von der strahlenden Energie (Optik) (2. Band (=3. Buch))

Monograph

Persistent identifier:
102361877X
Author:
Lehmus, Daniel Christian Ludolph
Title:
Kurzer Leitfaden für den Vortrag der höhern Analysis, höhern Geometrie und analytischen Mechanik
Sub title:
Mit einer Figurentafel
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 188 Seiten, 1 Faltblatt)
Year of publication:
1842
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Duncker und Humblot
Identifier (digital):
102361877X
Signature of the source:
Mr.I 7125
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2018
Document type:
Monograph
Collection:
Mathematics

Cover

Document type:
Monograph
Structure type:
Cover

Contents

Table of contents

  • Müller-Pouillet's Lehrbuch der Physik und Meteorologie
  • Die Lehre von der strahlenden Energie (Optik) (2. Band (=3. Buch))
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • HERRN PRIVATDOZENTEN DR. JANSEN, OHRENARZT IN CHARLOTTENBURG, AUS DANKBARKEIT GEWIDMET VON OTTO LUMMER.
  • VORWORT ZUR ZEHNTEN AUFLAGE.
  • INHALTSVERZEICHNIS ZUM ZWEITEN BANDE.
  • Drittes Buch. Die Lehre vom Licht (Optik).
  • Erstes Kapitel. Über das Wesen, die Fortpflanzung und die Stärke des Lichtes.
  • Zweites Kapitel. Reflexion und Brechung des Lichtes an ebenen Flächen.
  • Drittes Kapitel. Reflexion und Brechung des Lichtes an Kugelflächen.
  • Viertes Kapitel. Prismatische Farbenzerstreuung (Dispersion des Lichtes).
  • § 84. Historisches über die Zerstreuung des Lichtes.
  • § 85. Brechungsquotient verschiedenfarbigen Lichtes.
  • § 86. Zerlegung des weißen Lichtes in seine Bestandteile (Sonnenspektrum).
  • § 87. Newtons Versuche mit dem Sonnenspektrum (Erzeugung eines objektiven Spektrums).
  • § 88. Mischung aller Spektralfarben zu Weiß. Versuche von Newton.
  • § 89. Mischung von Spektralfarben untereinander, Komplementärfarben. Versuche von Helmholtz.
  • § 90. Fraunhofersche Linien (Bedeutung derselben als Definition bestimmter Farben im Spektrum).
  • § 91. Reinheit des Spektrums.
  • § 92. Bestimmung der Größen, von denen die Reinheit des Spektrums abhängt.
  • § 93. Helligkeit des Spektrums.
  • § 94. Rayleighs Untersuchungen über die Auflösungskraft des Spektrums (Einfluß der Öffnung der abbildenden Strahlenbüschel auf die Erkennbarkeit zweier benachbarter Fraunhoferscher Linien).
  • § 95. Messung der Brechungsquotienten für verschiedenfarbiges Licht bzw. für die Fraunhoferschen Linien (Apparat von Fraunhofer).
  • § 96. Die neueren Spektrometer, Strahlengang in demselben, Messung, des Ablenkungs- und des Kantenwinkels.
  • § 97. Spektrometer nach Viktor v. Lang.
  • § 98. Justierung der Spektrometer im allgemeinen; Justierung des Apparates nach Viktor v. Lang im besonderen.
  • § 99. Spektrometer nach E. Abbe.
  • § 100. Genauigkeit spektrometrischer Messungen.
  • § 101. Spektrometer für Präzisionsmessungen von Wanschaff.
  • § 102. Bestimmung der Brechungsquotienten von Flüssigkeiten mittels des Hohlprismas (Methode der streifenden Incidenz nach Kohlrausch).
  • § 103. Anwendung der Totalreflexion zur Bestimmung der Brechungsquotienten von Flüssigkeiten und festen Körpern (Methode von Wollaston).
  • § 104. Refraktometer von Abbe.
  • § 105. Methoden von E. Wiedemann, Terquem und Trannin, Ketteler und Quincke.
  • § 106. Totalreflektometer von F. Kohlrausch.
  • § 107. Totalreflektometer von Pulfrich und Abbe.
  • § 108. Bestimmung des Brechungquotienten von planparallelen Glasplatten.
  • § 109. Bestimmung der Brechungsquotienten von Gasen und deren Farbenzerstreuung.
  • § 110. Tabellen genau bestimmter Brechungsquotienten fester, flüssiger und gasförmiger Substanzen für die verschiedenen Fraunhoferschen Linien.
  • § 111. Die relative Lage der Farben bzw. der Fraunhoferschen Linien in den Spektren verschiedener Substanzen (normale Dispersion).
  • § 112. Totale, relative und partielle Dispersion und ihre Zahlenwerte für einige Substanzen, speziell für die Jenaer Gläser.
  • § 113. Kombination mehrerer Prismen (achromatische und geradsichtige Prismen).
  • § 114. Berechnung achromatischer und geradsichtiger Prismenkombinationen unter der Annahme unendlich kleiner Prismenwinkel.
  • § 115. Numerische Beispiele für achromatische Prismenpaare.
  • § 116. Abhängigkeit der Brechungsverhältnisse einer Substanz von ihrer Dichte.
  • § 117. Beziehung zwischen dem Brechungsquotienten einer Mischung bzw. Lösung und denjenigen der gemischten bzw. gelösten Bestandteile (Mischungsformel nach Biot-Arago, Molekular- und Atomrefraktion).
  • § 118. Anomale Dispersion.
  • § 119. Anomale Dispersion an Dämpfen.
  • Fünftes Kapitel. Abbildung im Sinne der Wellenlehre.
  • Sechstes Kapitel. Aberrationsfreie spiegelnde und brechende Flächen, kaustische Kurven, Astigmatismus.
  • Siebentes Kapitel. Erweiterung des Abbildungsgebietes bei zentrierten optischen Systemen.
  • Achtes Kapitel. Das Auge und die Gesichtsempfindungen.
  • Neuntes Kapitel. Über die Strahlenbegrenzung und die von ihr abhängige Lichtwirkung optischer Systeme.
  • Zehntes Kapitel. Über die optischen Instrumente.
  • Elftes Kapitel. Spektralanalyse.
  • Zwölftes Kapitel. Umwandlung strahlender Energie in sichtbare Energie.
  • Dreizehntes Kapitel. Interferenz des Lichtes.
  • Vierzehntes Kapitel. Beugung des Lichtes.
  • Fünfzehntes Kapitel. Geradlinige Polarisation des Lichtes.
  • Sechzehntes Kapitel. Von der doppelten Brechung.
  • Siebzehntes Kapitel. Entstehung und Analyse elliptisch polarisierten Lichtes.
  • Achtzehntes Kapitel. Chromatische Polarisation oder Interferenzerscheinungen im polarisierten Lichte.
  • Neunzehntes Kapitel. Spektrale Zerlegung der Polarisations- und Interferenzfarben. Natur und Polarisationszustand des weißen Lichtes.
  • Zwanzigstes Kapitel. Drehung der Polarisationsebene (Rotationspolarisation).
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Reflexionstheorie.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Theorie der normalen und anomalen Dispersion. (Resonanzerscheinungen.)
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel. Magneto-optische Erscheinungen. (Magnetische Drehung der Polarisationsebene. Direktes und inverses Zeemanphänomen.)
  • Ergänzung zu § 315, S. 646 ff.
  • Verbesserungen zum zweiten Bande.
  • ALPHABETISCHES NAMENVERZEICHNIS ZUM ZWEITEN BANDE (OPTIK).
  • ALPHABETISCHES SACHREGISTER ZUM ZWEITEN BANDE (OPTIK).
  • [Abbildungen]
  • Cover

Full text

  
152 Prismatische Farbenzerstreuung. Kap. IV. $ 89, 
den zu oberst liegenden Schichten, ein bei weitem größerer von den tiefer 
liegenden Teilchen reflektiert wird. Letzteres muß also, ehe es ins Auge 
kommt, eine ganze Anzahl von Pulverteilchen durchlaufen. 
Es werde jetzt ein gelbes und ein blaues Pulver gemischt. „Die ober- 
flächlich gelegenen blauen Teilchen werden blaues, die oberflächlichen gelben 
gelbes Licht geben; beides zusammen wird sich zu Weiß (oder grünlichem Weiß) 
vereinigen. Ganz anders ist es aber mit dem Lichte, welches aus der Tiefe 
zurückkehrt. Dies muß abwechsend durch gelbe und durch blaue Teilchen 
hindurchdringen, es wird also aus der Tiefe nur solches Licht zurückkehren, 
welches sowohl von den blauen als auch von den gelben durchgelassen wird. 
Blaue Körper pflegen nur grünes, blaues und violettes Licht in merklicher 
Menge durchzulassen, gelbe dagegen nur rotes, gelbes und grünes. Durch beide 
zugleich geht also nur grünes, und es kann aus der Tiefe des gemischten 
Pulvers nur grünes Licht zurückkehren. Da die aus der Tiefe zurückkehrende 
Lichtmenge viel größer ist, wie die von oberflächlichen Teilen reflektierte, so 
wird das Grün der ersteren die Farbe der Mischung bestimmen.“ 
Noch genauer und einwandsfreier untersuchte Helmholtz diesen 
Gegenstand nach einer in Fig. 139 dargestellten Methode. Gemäß der in 
Fig. 133 und Fig. 134 skizzierten Weise vereinigt man durch die Linse /, 
  
Fig. 139. 
W w 
H i 
ee u a, d 
1 / a 
»: WW b 
w 
die von D kommenden verschiedenfarbigen Strahlen zu einem weißen Bilde 
d von D. Es werde behufs Erlangung eines möglichst reinen Spektrums als 
Lichtquelle S ein schmaler leuchtender Spalt parallel zur Prismenkante B 
benutzt. Derselbe sei im Unendlichen gedacht, so daß die Strahlen parallel 
auf AD auffallen und in der Brennebene WW von ZL vereinigt werden. 
Hier entsteht dann auch das Spektrum rv, während bei ww das weiße Bild 
bda von der Prismenfläche erzeugt werde. Man bringe jetzt bei WW einen 
Schirm mit zwei Spalten m und g, welche parallel zur Prismenkante gerichtet 
sind, deren Entfernung mq sich beliebig ändern läßt und deren Einzelbreite 
ebenfalls größer oder kleiner gemacht werden kann. Hierdurch ist man in 
den Stand gesetzt, statt aller Farben je zwei des Spektrums ro in d zur Ver- 
einigung zu bringen und zwar zwei ganz beliebig gelegene breitere oder 
schmale Stellen von rv. Statt die Fläche adb zu betrachten und die Farben- 
mischung objektiv zu beobachten, kann man auch noch anders verfahren. 
Man bringt das Auge direkt vor einen der Spalte; ist dann die Entfernung 
der Fläche AB von L gleich der Brennweite von L, so sieht das auf unend- 
lich akkommodierte Auge die Fläche AB in demjenigen Lichte leuchten, 
welches gerade durch den Spalt gegangen ist. Rot, wenn nur rotes Licht, 
blau, wenn nur blaues Licht ins Auge gelangt; dagegen erscheint die Prismen- 
fläche AB im Mischlichte der beiden durch die Spalte ins Auge kommenden 
Farben, wenn gleichzeitig Licht beider Spalten ins Auge gelangt. Wir 
  
ger 
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Lummer, Otto, et al. Die Lehre Von Der Strahlenden Energie (Optik). Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, 1909.
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