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Die Ziegelfabrikation (Hauptband)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Ziegelfabrikation (Hauptband)

Multivolume work

Persistent identifier:
1019887818
Author:
Reye, Theodor
Title:
Die Geometrie der Lage
Sub title:
Vorträge
Year of publication:
1868
Place of publication:
Hannover
Publisher of the original:
Rümpler
Identifier (digital):
1019887818
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1025709268
Author:
Reye, Theodor
Title:
Die Geometrie der Lage
Sub title:
mit einer Aufgaben-Sammlung und einer lith. Figuren-Tafel
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 268 Seiten, 1 ungezähltes gefaltetes Blatt)
Year of publication:
1868
Place of publication:
Hannover
Publisher of the original:
Rümpler
Identifier (digital):
1025709268
Signature of the source:
Mr.II 3000(1/2)
Language:
German
Additional Notes:
Mit einer Aufgabensammlung und einer lithografischen Figurentafel
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2018
Document type:
Volume
Collection:
Mathematics

Chapter

Title:
Zwölfter Vortrag. Conjugirte Punkte bezüglich einer Raumcurve dritter Ordnung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Ziegelfabrikation
  • Die Ziegelfabrikation (Hauptband)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Druckfehler-Berichtigung.
  • Einleitung.
  • Erstes Kapitel. Von den Rohmaterialien: Lehm, Thon, Sand.
  • Zweites Kapitel. Die Gewinnung des Rohmaterials. Die Vorbereitung für das Formen.
  • Drittes Kapitel. Das Formen der Ziegel.
  • Viertes Kapitel. Das Trocknen.
  • Fünftes Kapitel. Transporte auf der Ziegelei.
  • Sechstes Kapitel. Die Feldziegelei.
  • Siebentes Kapitel. Das Brennen der Ziegel.
  • Achtes Kapitel. Praktische Ausführung vollständiger Ziegelei-Anlagen.
  • Cover

Full text

   
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Alle Ziegelthone schmelzen bei höherer Temperatur, sind also nicht 
feuerfest. Man könnte die Ziegelthone auch auf Grund der physikali- 
schen Untersuchung einteilen in fette, schluffige, feinsandige und grob- 
sandige, wobei allerdings ein etwaiger Kalkgehalt zu berücksichtigen 
wäre. 
Seger klassifiziert die Thone nach den Färbungen, die sie beim 
Brennen annehmen, in: 
1. Thonerdereiche und eisenarme; dieselben brennen sich weiss 
oder mit kaum merklicher Färbung. 
2. Thonerdereiche und mässig eisenhaltige Thone; ihre Färbung 
geht durch blassgelb bis lederbraun im Brande. 
3. Thonerdearme und eisenreiche Thone; die rotbrennenden Ziegel- 
erden. 
4. Thonerdearme, eisen- und kalkreiche Thone; die gelbbrennen- 
den Ziegelerden oder Thonmergel. 
Der Sand spielt durch seine mannigfachen Wirkungen in der Ziegel- 
fabrikation eine grosse Rolle und ist, wie ich schon anführte, je nach 
seinem Ursprunge und der Art seiner Entstehung sehr verschieden. 
Er ist ebenfalls durch chemische Zersetzung und mechanische Zer- 
trümmerung der Felsblöcke entstanden, wobei dann Körnchen, Schüpp- 
chen oder feines Mehl sich gebildet haben. 
Einen durch Witterungseinflüsse veränderlichen Schutt liefern ge- 
wisse Silikate und Felsarten, ebenso im Wasser lösliche Verbindungen; 
einen unveränderlichen dagegen der zerfallende Quarz. Man teilt den 
Sand ein, entweder mit Rücksicht auf das darin vorherrschende Mineral 
in: 1) quarzreichen, 2) kalkreichen, 3) augitischen; oder nach der Grösse 
seiner Teilchen in: 
Kies, Grand oder Grus, erbsen- bis kirschkorngross ; 
Perlsand, Grösse wie Perlen oder Hanfkörner; 
grober Sand, hirsegrosse Körner; 
feiner Sand, Quell- oder Triebsand, mohnsamengrosse Körner; 
Mehl-, Staub- oder Flugsand. 
Je rundkörniger der Sand ist, desto grösser ist der zwischen den 
Körnchen verbleibende Porenraum. 
Ferner teilt man den Sand auch nach der Bildungsweise ein in: 
vulkanischen Sand, 
Verwitterungssand, 
Schwemmsand oder Flugsand. 
Der Sand findet sich in Schichten, oder mehr oder weniger innig 
gemischt in den Thonlagern; der quarzreiche Schwemmsand enthält oft 
bis 25 Prozent andere Mineraltrümmer, Feldspat, Hornblende, Glimmer- 
teilchen, ist häufig eisenschüssig, und wird zum Magern, zum Färben, 
auch zum Glasieren benutzt. 
Von Thon und Lehm ist der Sand wesentlich dadurch unterschie- 
den, dass seine Teilchen auch in angefeuchtetem Zustande keine Ver- 
bindung eingehen; Körper, die aus feuchtem Sand geformt sind, zer- 
fallen, wenn derselbe trocknet. Nur dann tritt etwas Bindigkeit ein, 
wenn die Körnchen oder Schüppchen sehr fein und pulverig sind, wenn 
sie zudem mit einer feinen Rinde von Thon, Kalk oder Eisenoxyd über- 
zogen sind. 
   
   
    
   
  
  
  
   
   
   
   
   
    
  
  
   
  
   
  
  
   
   
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
   
  
   
  
  
  
  
  
   
  
   
  
  
   
   
  
  
  
   
   
   
   
	        

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Bock, Otto, and Friedrich Neumann. Die Ziegelfabrikation. Bernhard Friedrich Voigt, 1894.
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