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Natürliche Dialektik

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Bibliographic data

fullscreen: Natürliche Dialektik

Multivolume work

Persistent identifier:
1048861678
Title:
VIIIth International Congress of Photogrammetry
Sub title:
Stockholm, Sweden, July 17 - 26, 1956
Type of content:
Konferenzschrift
Info on language/writing:
Beiträge teilweise deutsch
Year of publication:
1957
Place of publication:
Stockholm
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1048861678
Reihe:
International archives of photogrammetry (12)
Language:
English
Other Title:
Paralleltitel: VIIIe Congrès International de Photogrammétrie
Editor:
Fagerholm, P. O.
Editor:
Board of the VIIIth International Congress of Photogrammetry
Author:
International Congress of Photogrammetry, 8.; 1956; Stockholm
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1048997812
Title:
Reprints of papers
Scope:
circa 1120 Seiten in verschiedenen Seitenzählungen
Type of content:
Konferenzschrift
DOI:
10.14463/GBV:1048997812
Year of publication:
1957
Place of publication:
Stockholm
Publisher of the original:
[Verlag nicht ermittelbar]
Identifier (digital):
1048997812
Illustration:
Illustrationen
Reihe:
International archives of photogrammetry (12,4a)
Signature of the source:
ZS 312(12,4a)
Language:
French
Other Title:
Paralleltitel: Tirages a part
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Contributor:
Lycken, L. E.
Thunberg, A.
Öhlin, K. A.
Editor:
Fagerholm, P. O.
Editor:
Board of the VIIIth International Congress of Photogrammetry
Author:
International Congress of Photogrammetry, 8.; 1956; Stockholm
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Volume
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
COMMISSION I
Write comment:
Nicht alle Vorträge enthalten
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Differences between Visual and Photographic Calibrations of Air Survey Cameras P. D. CARMAN AND H. BROWN
Write comment:
Textverlust im Original.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Natürliche Dialektik
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • [Inhaltsverzeichnis.]
  • Vorrede.
  • Einleitung.
  • Erster Theil. Logische Vorbereitungen.
  • Kein philosophisches oder überhaupt wissenschaftliches System kann gegenwärtig eine sichere Haltung annehmen, [...]
  • Erster Abschnitt. Das Identitätsprincip.
  • Zweiter Abschnitt. Das Princip vom zureichenden Grunde.
  • Zweiter Theil. Dialektische Ausführungen.
  • Erster Abschnitt. Begriffe von Unendlichkeiten.
  • Zweiter Abschnitt. Begriffe von letzten Gründen.
  • Dritter Abschnitt. Vermittelnde Begriffe.
  • Vierter Abschnitt. Entwickelung aus Begriffen.
  • Fünfter Abschnitt. Unterbrechung und Stetigkeit.
  • Sechster Abschnitt. Vorstellungen von einer organischen Gedankenentwickelung.
  • Cover

Full text

——3—— 
ver moteriellen Gehalt unserer Vorstellungen liefert. Empirische Gründe 
ennt reten daher inimer als etwas Gegebenes auf, welches als gültig hin— 
gar zunehmen wir nur durch den Mechanismus unseres materiellen Vor— 
nhei lellens genöthigt werden. Der Zug des empirischen Verstandes wird 
itniß ier siets die letzte Berufung bleiben müssen, und alle Theorie wird 
Se⸗ fich darauf zu beschränken haben, diesen Zug in seine einfachen An— 
ehen riebe aufzulßsen. Empirische Einsichten wollen auf gleichartige d. h. 
dern ebenfalls empirische Axiome zurückgeführt sein. Was nur als gegeben 
rdem gedacht werden kann, wird auch in der Zergliederung auf einfache 
oße Gegebenheiten führen, und es ist als ein nebelhafter Wahn zu be— 
rachten, wenn man sich schmeichelt, jemals die empirischen Gründe 
riffs burch apriorische ersetzen zu können. Das physikalische Trägheitsge— 
rdigt etz ist ein empirisches Atiom und tritt in das Raisonnement de 
be⸗ Mechanik nie anders denn als empirischer Grund ein. 
die Diese einfache Einsicht, die in dem Beharrungsprincip formulirt 
ältig wird, kann nie aus bloßei Verstande (etwa wie Kant meinte aus der 
egriff Beschaffenheit unseres Erkenntnißvermögens) begreiflich werden. Aller— 
etzten dings tann man das, was wir nachher als Princip des fehlenden 
ingen Gruͤndes erörtern werden, mit einem gewissen Schein für eine ver— 
inden meinte apriorische Ableitung der Trägheit der Materie (oder wenn 
was, man will, auch der Beharrung der Kraft) verwerthen. Allein dieses 
giebt. Gesetz, demzufolge die Beharrung der Gedanken und Vorstellungen 
rstel— sur durch einen verändernden Grund aufgehoben wird, ist rein psy⸗ 
zu chologisch und daher wohl als Maxime des Denkens, aber nicht als 
ttung Princip der Realität anzusehen. Um die Ueberzeugung von der 
st so Waͤhrheit eines Grundsatzes, wie das Galileische Axiom von der 
Art, Beharrung desselben Bewegungs- oder Ruhezustandes ist, gehörig 
Glied einzusehen, bedürfen wir weit mehr, als blos intellectualer oder innerer 
Erfahrung. Der empirische Versuch muß die Grundlage abgeben 
ung auf welcher sich das erfahrungsmäßige Denken zur reinen Erfassung 
er der einfachen Thatsache der Trägheit der Materie erhebt. Der Um— 
tand, daß das fragliche Axiom nicht fertig von der Beobachtung de 
be⸗ Erscheinungen entnommen werden kann, vielmehr erst durch verstan— 
chaft⸗ desmäßige Ueberlegungen in den complexen Vorgängen sichtbar gemacht 
velche berden mnuß, ändert nichts an dessen empirischer Natur. Denn es 
eblich wird ja nicht behauptet, daß es keinen empirischen Verstand gebe 
prio⸗ ondern nur, daß sich der empirische Verstand an Gegebenheiten be— 
eden hätige, während der apriorische Verstand nur mit seinen eigenen 
glich, atzuͤngen und Erzeugnissen verkehrt. 
n zu Die Vorstellung der Trägheit der Materie ist ein Beispiel eines 
edeu⸗ empirischen synthetischen Begriffs, der als Grund (Beweisgrund) in 
im das Raisonnement der Mechanik eingeht und dort ganz ebenso fungirt, 
wie irgend ein mathematisches Axiom in der Hervorbringung der 
d die apriorifchen Einsichten. Wir brauchen die Beispiele hier nicht zu 
velche häufen; denn die Mathematik und die in ihr bereits bethätigte Logik 
bertritt das System möglicher apriorischer Gründe, während die 
ngen Mechanik als die abstracteste empirische Wissenschaft den allgemeinen 
Be⸗ Typus des erfahrungsmäßigen Denkens repräsentirt. Wir wissen 
den dDuhring —
	        

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Dühring, Eugen. Natürliche Dialektik. Druck und Verlag von E. S. Mittler und Sohn, 1865.
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