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Handbuch der Botanik (1. Abtheilung, 1. Theil, 4. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der Botanik (1. Abtheilung, 1. Theil, 4. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
166358480X
Title:
Encyklopædie der Naturwissenschaften
Type of content:
Aufsatzsammlung
Year of publication:
1879
Place of publication:
Breslau
Publisher of the original:
Verlag von Eduard Trewendt
Identifier (digital):
166358480X
Language:
German
Editor:
Jaeger, Gustav
Kenngott, Johann Gustav Adolf
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1663612013
Title:
Handbuch der Botanik
Scope:
VIII, 781 Seiten
Year of publication:
1890
Place of publication:
Breslau
Publisher of the original:
Verlag von Eduard Trewendt
Identifier (digital):
1663612013
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
a 245(1,1,4)
Language:
German
Other Title:
1. Abtheilung, 1. Theil: Handbuch der Botanik
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Contributor:
Detmer, Wilhelm
Drude, Oscar
Editor:
Schenk, Joseph August
Ladenburg, Albert
Kenngott, Johann Gustav Adolf
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Volume
Collection:
Biology
Natural sciences

Chapter

Title:
[I.] Die fossilen Pflanzenreste von Prof. Dr. Schenk.
Write comment:
Zur weiteren Unterteilung wurden die Überschriften herangezogen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Leitbündelverlauf der Gymnospermen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Encyklopædie der Naturwissenschaften
  • Handbuch der Botanik (1. Abtheilung, 1. Theil, 4. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniss.
  • [I.] Die fossilen Pflanzenreste von Prof. Dr. Schenk.
  • Einleitung.
  • Erhaltung der Pflanzenreste.
  • Leitbündelverlauf der Farne.
  • Leitbündelverlauf der Gymnospermen.
  • Leitbündelverlauf der Angiospermen.
  • Incrustation, Versteinerung, Verkohlung.
  • Thallophyten.
  • Characeen.
  • Bryinen.
  • Farne.
  • Marattiaceen.
  • Ophioglossaceen.
  • Leptosporangiate Farne.
  • Blattbau, Blattstiele, Stämme der fossilen Farne.
  • Heterospore Filicinen.
  • Equisetaceen.
  • Lycopodiaceen. Selaginelleen. Isoëteen.
  • Heterospore Lycopodinen.
  • Gymnospermen.
  • Angiospermen.
  • Nachträge.
  • [II.] Die Pilze. Von Professor Dr. Wilhelm Zopf.
  • Druckfehlerverzeichniss.
  • Verzeichniss der Abbildungen.
  • Namen- und Sach-Register.
  • Cover

Full text

   
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die entsprechenden untersten Tertiärleitbündel Rippenmaschen ab, aus den 
Kanten des von ihnen gebildeten Bogens treten zwei und mehr Strahlen hervor, 
innerhalb der Maschen der zweiten Reihe frei endend. Gebildet werden diese 
Maschen durch die Anastomose der in Folge der Gabelung des Endes der 
Secundärnerven gebildeten Zweige, die Strahlen der Maschen der zweiten Reihe 
bilden an der äusseren Hälfte des Blattes das Netz von Doodya. METTENIUS be- 
zeichnet sie als /V. Phlebodii (Fig. 16). 
Eine weitere Gruppe von Formen des Leitbündelverlaufes entsteht, wenn vom 
äusseren Bogen der Maschen Zweige nach innen gegen die Mittelrippe in den 
Raum der nächst inneren Masche abgehen, von FEE Anhänge genannt, diese 
Bezeichnung von METTENIUS acceptirt. Die Anhänge werden in den Rippenmaschen 
zuerst entwickelt und erreichen dort einen höheren Grad der Ausbildung als in 
den äusseren, selten sind sie in den äusseren vorhanden und fehlen den inneren. 
An einzelnen Exemplaren sind die Anhänge reichlicher, an anderen seltener; sie 
verharren entweder in ihrer ursprünglichen Anlage oder gabeln einmal, mehrmals, 
spreizen ihre Schenkel, krümmen diese nach beiden Seiten und aussen gegen 
den Bogen, aus dem sie entstanden. Zuweilen bilden ihre Zweige kleine unregel- 
mässige Maschen innerhalb der primären Maschen oder legen sich an die Seiten 
der letzteren an. In die Rippenmaschen ragen diese hinteren Zweige als freie 
Anhänge herab, zwei bis drei, entweder sind sie sämmtlich oder mit Ausnahme 
eines einzigen, in zwei Zweige sich gabelnden, durch ihre Ausbildung einfache, 
einzelne Zweige, selten ragt in die äusseren Maschen bei der Ausbildung von 
zwei bis fünf Anhängen ein einzelner Anhang frei herab, in der Regel gehen sie 
mit den von den nächst inneren entspringenden Strahlen Anastomosen ein, und 
ebenso kommt in der Regel in Maschen, deren äusserer Bogen einen einzigen An- 
hang, deren innerer Bogen einen einzigen Strahl abgiebt, durch Abschluss der- 
selben, der Abschluss secundärer Maschen zu Stande. METTENIUS unterscheidet 
in dieser Gruppe die Nervatio Doodyae appendiculata, N. Phlebodii appendiculata, 
N. Sageniae appendiculata, N. Goniopteridii appendiculata, N. Pleocnemiae appen- 
diculata, welche nach der Ausbildung der primären secundären Maschen in drei Unter- 
gruppen zerfällt: N. Anaxeti (Fig. 17), durch die rippenfôrmig vorspringenden 
Secundärnerven und die beinahe gleich starke Ausbildung aller Zweige derselben; 
so dass die primären Maschen kaum stärker als die secundären und tertiären hervor- 
treten; JV. Drynariae (Fig. 18), rippenfôrmig vortretende secundäre und tertiäre 
Leitbündel von bedeutender Stärke, deutliches Hervortreten der primären, regel- 
mässige Bildung der secundären und tertiären Maschen; N. Drynariae irregularis 
(Fig. 19), die stärker ausgebildeten secundären und tertiären Leitbündel mit zickzack- 
förmigem Verlauf, die stärker vortretenden primären Maschen ein unregelmässiges 
Netz secundärer und tertiärer Maschen einschliessend. 
Die den Rand des Blattes erreichenden Leitbündel und Strahlen bilden bei 
dem verschiedenartigsten Leitbündelverlaufe zuweilen intramarginale Anastomosen, 
sie biegen sich mit ihrem vorderen Ende gegen die Spitze des Blattes und legen 
sich an das nächst vordere Leitbündel mit ihrem Ende an. 
Leitbündelverlauf der Gymnospermen. 
Weniger mannigfach ist der Leitbündelverlauf bei den Gymnospermen, zunächst 
bei den Coniferen, entsprechend der grossen Anzahl von Blättern mit geringer Flächen- 
entwicklung. Die Blätter sind beinahe ausnahmslos sogen. einnervige, ein einziger, 
in der Mittellinie des Blattes verlaufender, zuweilen zwei dicht zusammenliegende 
    
   
   
   
   
   
   
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
   
   
   
   
    
	        

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Schenk, Joseph August, et al. Handbuch Der Botanik. Verlag von Eduard Trewendt, 1890.
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