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Vom Wesen der Willensfreiheit

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Vom Wesen der Willensfreiheit

Monograph

Persistent identifier:
166690631X
Author:
Planck, Max
Title:
Vom Wesen der Willensfreiheit
Sub title:
nach einem Vortrag in der Ortsgruppe Leipzig der Deutschen Philosophischen Gesellschaft am 27. November 1936
Scope:
34 Seiten
Edition title:
Vierte, mit der dritten übereinstimmende Auflage
DOI:
10.14463/KXP:166690631X
Year of publication:
1945
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Johann Ambrosius Barth Verlag
Identifier (digital):
166690631X
Signature of the source:
a 1497,4
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Monograph
Collection:
Physics

Section

Title:
IV Um unserem Hauptproblem näher zu kommen, [...]
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Vom Wesen der Willensfreiheit
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Meine sehr verehrten Damen und Herren!
  • I Um für unsere Gedankengänge einen festen Ausgangspunkt zu gewinnen, [...]
  • II Indem wir nun, [...]
  • III Bei unsern weiteren Überlegungen wird es für die Deutlichkeit von Vorteil sein, [...]
  • IV Um unserem Hauptproblem näher zu kommen, [...]
  • V Nach dem Ergebnis unserer Untersuchung ist der Gegensatz zwischen strenger Kausalität und Willensfreiheit nur ein scheinbarer, [...]
  • VI Unsere Überlegungen haben uns zu der Feststellung geführt, [...]
  • Cover

Full text

ER = 
Beine 
  
neuen, ihm unmittelbar vorher zugegangenen Aufklà- 
rung unbeeinfluft bleiben wird, und stets wird sein 
Verhalten von dem Beobachter vorauszusehen sein. 
Denn einerseits ist der Beobachtete, wenn er auch von 
dem Beobachter restlos durchschaut wird, diesem doch 
nie und nimmer Gehorsam schuldig, es liegt ganz in 
seinem Ermessen, ob er seine Willensrichtung gemàf 
der ihm gemachten Mitteilung einstellt oder nicht, und 
auf der anderen Seite erkennt der Beobachter in jedem 
Falle das Verhalten des Beobachteten in seiner kau- 
salen Bedingtheit, und vermag vorauszusehen, ob dieser, 
vielleicht aus Laune, vielleicht aus einem gewissen 
Widerspruchsgeist heraus, sich in Gegensatz zu der ihm 
gemachten Mitteilung stellen wird oder nicht. Wesent- 
lich dabei ist der Umstand, da8 der Beobachtete durch 
jede neue Aufklärung vor eine neue Tatsache gestellt 
wird, die ihn zu einer Revision der bisher angestellten 
Überlegungen veranlaßt, wobei dann immer wieder neue 
Willensmotive auftreten können. Das führt uns weiter 
zu dem Schluß, daß es niemandem, auch durch noch 
so viele Aufklärungen, möglich ist, so klug zu werden, 
daß er nichts Neues mehr erfahren kann — eine Folge- 
rung, gegen die wohl gerade die tiefsten Denker am 
wenigsten einzuwenden haben werden. 
IV 
Um unserem Hauptproblem näher zu kommen, wollen 
wir jetzt den tatsächlichen Verhältnissen besser. Rech- 
nung tragen und den bisher angenommenen idealisierten, 
absolut hellsichtigen Beobachter ersetzen durch einen 
d 13 
   
     
  
  
  
  
  
 
	        

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Planck, Max. Vom Wesen Der Willensfreiheit. Johann Ambrosius Barth Verlag, 1945.
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