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Thüringische Volkskunde

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Bibliographic data

fullscreen: Thüringische Volkskunde

Multivolume work

Persistent identifier:
1667435949
Title:
XVIIIth Congress
Sub title:
Vienna, Austria 1996
Type of content:
Konferenzschrift
Year of publication:
1996
Place of publication:
Vienna
Publisher of the original:
Austrian Society of Surveying and Geoinformation
Identifier (digital):
1667435949
Reihe:
International archives of photogrammetry and remote sensing
Language:
English
Editor:
Kraus, Karl
Waldhäusl, Peter
Author:
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, 18.; 1996; Wien
Contributor:
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1667448226
Title:
XVIIIth Congress
Scope:
626 Seiten
Type of content:
Konferenzschrift
DOI:
10.14463/KXP:1667448226
Year of publication:
1996
Place of publication:
Vienna
Publisher of the original:
Austrian Society of Surveying and Geoinformation
Identifier (digital):
1667448226
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Reihe:
International archives of photogrammetry and remote sensing (31,B5)
Signature of the source:
ZS 312(31,B5)
Language:
English
Additional Notes:
Erscheinungsdatum des Originals ist anhand des Copyrightjahrs ermittelt.
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Editor:
Kraus, Karl
Waldhäusl, Peter
Author:
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, 18.; 1996; Wien
Contributor:
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, Commission Non-Cartographic Applications of Photogrammetry and Remote Sensing
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Volume
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
A Reconstruction of the Ancient City of Ayutthaya Using Modern Photogrammetric Techniques Cliff Ogleby
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Thüringische Volkskunde
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Wir Thüringer dürfen Stolz darauf sein, [...]
  • Inhalt
  • Vorwort
  • [Karte]
  • I. Die Bildung des thüringischen Stammes
  • Map
  • II. Die politische und kulturelle Entwicklung Thüringens
  • III. Die soziale Schichtung der Thüringer Bevölkerung
  • IV. Siedlungsweife und Bevölkerungsbewegung
  • V. Wohnweise
  • VI. Volksnahrung
  • VII. Volkskunst und Volkstracht
  • VIII. Volkssprache
  • [Mundart] Thüringen, wie wir es umgrenzt haben, bildet keinen einheitlichen Sprachraum. [...]
  • Namen
  • Hausnamen und Spitznamen
  • Spitznamen
  • Schimpfnamen
  • Ortsneckereien
  • Vergleichende Redensarten und Sprichwörter
  • Fremdwörter
  • Volksrätsel
  • Gelegenheitsdichtung
  • IX. Volksmusik und Volkslied
  • X. Volksglaube
  • XI. Volksmedizinischer Glaube und Brauch
  • XII. Brauchtum und Glaube im Lebenslauf
  • [Glaube und Religion] Brauchtum im Lebenslauf ist das, was die Menschen fürs Leben brauchen, [...]
  • Geburt und Taufe
  • Schuleintritt
  • Schulentlassung (Konfirmation)
  • Hochzeit
  • Tod und Begräbnis
  • Nachruf[e]
  • XIII. Sitte und Brauch im Jahreslauf
  • Wie das menschliche Leben mit Geburt, Hochzeit und Tod auf- und absteigt und sich zum Kreise schließt, [...]
  • Weihnachten und Neujahr
  • Ostern
  • Frühlingsbräuche im Mai und zu Pfingsten
  • Sommer und Ernte
  • Kirmse
  • Herbst und Winter
  • Brauchtum der Handwerker und Studenten
  • XIV. Der thüringische Stammescharakter
  • Belege und Anmerkungen
  • Stichwortverzeichnis
  • [Abbildungen]
  • [Tafel 1. - Tafel 9.]
  • [Tafel 10. - Tafel 19.]
  • [Tafel 20. - Tafel 29.]
  • [Tafel 30. - Tafel 39.]
  • [Tafel 40. - Tafel 49.]
  • [Tafel 50. - Tafel 59.]
  • [Tafel 60. - Tafel 69.]
  • [Tafel 70. - Tafel 79.]
  • [Tafel 80. - Tafel 89.]
  • [Tafel 90. - Tafel 99.]
  • [Tafel 100. - Tafel 109.]
  • [Tafel 110. - Tafel 119.]
  • [Tafel 120. - Tafel 122.]
  • Bildernachweis
  • Cover

Full text

a TE TEEN Ba te ap = 
Eg inn ii mate DT DA ZRR A E R AA DAN RE, 
müſſen die Cherusker ihr Hauptgebiet doch an der mittleren Weſer nördlich 
des Harzes gehabt haben. Nach dem Tode ihres Führers Armin (7 21), des 
Siegers im Teutoburger Walde, ſchwand die Bedeutung und Macht der 
Cherusfer überhaupt ſehr raſch. Mit der kriegeriſchen Tüchtigkeit ging die 
väumliche Ausdehnung zurück, So werden ſie ſich vor der Mitte des 1. Fahr- 
hunderts n. d. Z. auch vor den weſtwärts drängenden Hermunduren zurück 
gezogen und die füdlichen Ausläufer ihres Sntereffengebietes in Weftthürin: 
gen geräumt haben. Die Hermunduren, die ſi in dieſer Zeit nach Süden 
und Südweften ſtark ausgedehnt hatten, werden dann wohl auch vom heu- 
tigen Sachſen aus weiter nach Weften vorgedrungen fein und Thüringen 
befeßt haben. Wahrfcheinlich hängt das Vorhandenſein der thüringi- 
hen Bevölkerung in einigen Teilen weſtlih der Werra, im ſogenannten 
Salzbogen bei Salzungen, im Ringgau und in der Germarmark, mit dem 
ſiegreichen Vorſtoß der Hermunduren gegen die Chatten zuſammen 8, Daß 
es ſich bei den hermundurifchen Vorftößen in die verſchiedenen Gebiete um 
Unternehmungen eines einheitlichen Reiches gehandelt habe, darf allerdings 
als ausgeſchloſſen gelten. Wie in Böhmen, Mähren und ſüdwärts bis zur 
Donau der Hermundurenkönig Vibilius als ein Nachfolger Marbods ein 
eigenes Staatsgebilde fchuf, fo mögen andere hermundurifche Heerführer im 
Maintal und nördlich des Thüringer Waldes neue politiſche Gebilde ge- 
ſchaffen haben. Auch diefe Staatengebilde der Hermunduren find im 2. Fahr- 
hundert wieder verſ<hwunden. Denn in dem großen geographiſchen Werke 
des Alexandriners Ptolemäus wird für das Ende des 2. Jahrhunderts der 
Name des Hermundurenſtammes nicht mehr erwähnt. Dagegen ſiedelten in 
den Gegenden, die nach Tacitus einſt Hermunduren bewohnten, Stämme 
mit anderen Namen: nördlich des Erzgebirges Kalukonen, ſüdlich davon 
die Bajochämen, nördlich vom Böhmer Wald die Teuriochämen und in der 
Maingegend nach der Donau hin die Turonen, Die beiden leten ſind ſicher- 
lich Teile der Hermunduren geweſen, ihr Name erinnert überdies in der 
Hauptfilde an das ſie einſt einende Volk. Jn anſprechender Weiſe hält 
Devrient ® dieſe kleinen Stämme für Reſte des einſtigen großen Hermun- 
durenſtammes, der, auch als Reich, unter dem Wellenſchlage der nordgerma- 
niſchen Wanderung am Erzgebirge zerſchellte, damals, als Alanen, Burgun- 
den, Alemannen und Wandalen durch dieſes Gebiet kamen und dieſe kleinen 
Stämme mitnahmen. Zum leßten Male erwähnt die Hermunduren im 
4. Jahrhundert der Gote Jordanes (de rebus Getarum 22) in Böhmen, 
wo fich von ihrer politiſchen Herrſchaft im 1. Jahrhundert der Name am 
längſten erhalten hat. Dann werden auch ſie von der germaniſchen Wande- 
rung fortgeſ<hwemmt und vergeſſen. 
Von den Wanderungen und Verſchiebungen der germaniſchen Volks- 
24 
     
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
   
  
    
   
ſtämme, wie 
achten, blieb ı 
und frijchten 
der ſächſiſchen 
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Quelle von d 
mit den jeßh
	        

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Wähler, Martin, and Max Thalmann. Thüringische Volkskunde. Eugen Diederichs Verlag, 1940.
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