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Ethnologie des alten Orients (3. Band, 1. Abteilung, 1. Hälfte)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Ethnologie des alten Orients (3. Band, 1. Abteilung, 1. Hälfte)

Monograph

Persistent identifier:
1667553151
Author:
Planck, Max
Title:
Vorträge und Erinnerungen
Scope:
VI, 380 Seiten
Type of content:
Aufsatzsammlung
Edition title:
Volksausgabe, Fünfte Auflage der "Wege zur physikalischen Erkenntnis"
DOI:
10.14463/KXP:1667553151
Year of publication:
1949
Place of publication:
Stuttgart
Publisher of the original:
S. Hirzel Verlag
Identifier (digital):
1667553151
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
b 2370,5
Language:
German
Additional Notes:
Bis zur 4. Auflage unter dem Titel: Planck, Max: Wege zur physikalischen Erkenntnis
Bis zur 3. Auflage in 2 Bänden erschienen
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Monograph
Collection:
Physics

Chapter

Title:
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch der klassischen Altertums-Wissenschaft in systematischer Darstellung
  • Ethnologie des alten Orients (3. Band, 1. Abteilung, 1. Hälfte)
  • Cover
  • Title page
  • Zur Beachtung.
  • [Verlagswerbung]
  • I. Geographie Vorderasiens und Nordostafrikas.
  • A. Einleitung.
  • B. Die einzelnen Gebiete.
  • 1. Babylonien und Chaldäa.
  • Die Namen und das Strom- und Kanalsystem.
  • Babylonische Städte und Kultusorte.
  • a) Babylonien im engern Sinn.
  • 83. Dem Alter und der religiösen Bedeutung nach müßten wir eigentlich Nippur, die Stadt des chaldäischen Nationalgottes Bel [...] an die Spitze setzen. [...]
  • Babel,
  • Kis,
  • Charsag - Kalamma
  • Kutha,
  • Sippar,
  • Dûr-Kurigalzu,
  • Bas,
  • Opis,
  • Nippur,
  • 91. Gis-chu oder Gis-úch,
  • A-dam-dun(-ki),
  • Larsa,
  • Uruk,
  • b) Chaldäa:
  • Kartenskizze von Babylonien.
  • Cover

Full text

B, 1. Babylonien und Chaldäa. Babylonische Städte: Gis-chu. ($ 91.) 355 
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bald Gula (mit dem konventionell Nina gelesenen Ideogramm), so im 
„Cöne historique‘‘ des En-timinna von Sirgulla, genannt wird. Außer- 
dem!) begegnet diese zwischen dem Reich von Kis (Erech) und dem von 
Sirgulla (bezw. Girsu) eine Art Pufferstaat vorstellende Stadt (wozu auch 
die Lage an Stelle des heutigen Dschöcha vorzüglich stimmen würde) 
noch in Texten der Zeit des Manistusu von Kis (Obelisk A 12, 24, wo ein 
Patesi von G., Namens Kur-sis, bezw. Pap-sis oder Nasir-achi, erwähnt 
wird), Sargons von Agadi, z. B. Const., TCI p. 10 („Schafe von G. hat er 
nach Erech gebracht‘) und der Epoche der sogen. jüngeren Könige von 
Ur; Gimil-Sin von Ur baut der oben genannten Göttin ihren Tempel in 
Gis-hü, und welchen Rang damals G. noch einnahm, lehrt die offizielle 
Reihenfolge der Patesis unter diesen Königen, nämlich gleich nach dem 
Patesi von Girsu, und vor den Patesis von Babel und Marad (vergleiche 
die betreffende Liste oben S. 307). Von da ab hört aber (abgesehen von 
der nur beiläufigen Erwähnung des Gishai in der Hammurabi-Zeit) jede 
Kunde dieser einst so wichtigen Stadt auf:?) jedenfalls ist ihre Rolle 
ausgespielt. Entweder ist sie zerstört worden, oder sie hat später einen 
andern Namen bekommen, unter welchem sie für uns noch versteckt ist. 
Da bei En-timinna (Cöne 1, 39 und 2,28) die zwei damaligen Patesis 
von G. En-ä-kal-K und (dessen Sohn) Kalab-Chumma?) heißen, die gleichen 
zwei Fürsten aber anderwärts (Collection de Clercqa, II, pl. X, Nr. 6) sich 
„König von Te‘ nennen, so muß dieses Te, zu dem vielleicht der Aus- 
druck Ent. Cöne 4, 22 „Gi$-üh im Territorium von Te-a-Te-a, bezw. Kar- 
kar‘‘ zu vergleichen ist, das weitere Gebiet von G. bezeichnet haben.*) 
Bemerkenswert ist noch, daß es neben Unu-ki (= HErech), Sis-unu-ki 
(= Ur), Babbar-unu-ki (= Larsa) auch ein Te-unu(-ki) gab 2. Rawl. 53, 5% 
(wo dieser Ort nach Erech, und vor Larak, Larsa und Ur genannt ist), 
und daß 2, Rawl. 52, Nr. 2, 59/601 zwei Te-unu, nämlich eines des Gottes 
Ea und eines mit dem Beisatz bi-tar-ra (beide mit noch andern Orten 
zwischen Kis und Babel) aufgeführt werden; ein Fluß von Te-unu-bi-tar-ra 
wird in der S, 280 besprochenen Liste erwähnt und dort durch Uruttu er- 
klärt, während andrerseits nach S. 265 Uruttu ein Beiname des Euphrat (wie 
Ammu ein solcher des Tigris) war, woraus zu folgen scheint, daß auch 
jenes Te-unu am Euphrat lag und in irgend einer Zeit eine besondere 
1) Man vergleiche auch noch die In- 
schriften Eanna-dummas (Galet und Geier- 
stele) passim, und zwar dort G. als Haupt- 
rivalin Girsus; s. auch schon oben, S. 242 
Anm. 4, S. 291 Anm. 2 und S. 307. 
2) Die Inschrift des Amil-Samas, Patesis 
von G., Br. Mus. 96—6—12, 3 (CTBT. I, 50) 
zehört der Schrift nach etwa in die Zeit 
zwischen Sargon und den Königen von Ur; 
jen Patesi Kalab-Büil-där (Zeit Dungis) s. 
schon oben S. 354 A. 3 und unten S. 359 A. 5. 
3) Chumma (geschr. Lum-ma, bezw. 
Chum-ma) scheint ein elamitischer Gott ge- 
wesen zu sein (vgl. Chu-um-kti in Elam), der 
später auch Chum-chummu heißt. Oder wäre 
in den Personennamen dieser Zeit (so auch 
im Obelisk ManiStusus passim) stets Num-ma 
zu lesen und Anum gemeint? Vgl. die In- 
schrift des Amil-Samas von G., worin der 
Jott der Zahl Sechzig (d. i. aber Anu) der 
"neblingsgott dieses Patesi ist, siehe jedoch 
ındrerseits das S. 249 Anm. 2 u. 3 und S. 291 
Anm. 1 Bemerkte. Auch noch möglich wäre 
lie Aussprache Kalab-Lumma. 
4) In einem neubabylonischen Kontrakt 
steht nach Pater STRASSMAIER „Ki-Te-ki in 
Tin-tir-ki“, s. oben S. 331 Anm. 1, also viel- 
‚eicht ursprünglich die ganze Gegend zwi- 
schen Babel und dem Schatt el-Hai. Bei 
len Arabern ist der Name Karkar auf die 
Landschaft nordwärts von Bagdad beschränkt, 
STRECK, Babylonien, S. 2837.
	        

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Müller, Iwan, and Fritz Hommel. Ethnologie Des Alten Orients. C.H. Beck’sche Verlags-Buchhandlung, Oskar Beck, 1904.
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