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Max Planck in seinen Akademie-Ansprachen

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Max Planck in seinen Akademie-Ansprachen

Monograph

Persistent identifier:
1667879782
Author:
Planck, Max
Title:
Max Planck in seinen Akademie-Ansprachen
Sub title:
Erinnerungsschrift der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Scope:
204 Seiten
Type of content:
Aufsatzsammlung
Festschrift
DOI:
10.14463/KXP:1667879782
Year of publication:
1948
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Akademie-Verlag
Identifier (digital):
1667879782
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
d 6819
Language:
German
Additional Notes:
Literaturverzeichnis: Seiten 185 - 199
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Corporations:
Deutsche Akademie der Wissenschaften
Editor:
Deutsche Akademie der Wissenschaften, Berlin, Ost
Adapter:
Deutsche Akademie der Wissenschaften
Founder of work:
Deutsche Akademie der Wissenschaften
Other corporate:
Deutsche Akademie der Wissenschaften
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Monograph
Collection:
Physics

Chapter

Title:
Aus der Ansprache vom 24. Januar 1924 (Friedrichstag)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Max Planck in seinen Akademie-Ansprachen
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Max Planck
  • Title page
  • DIESE ERINNERUNGSSCHRIFT WURDE ANLÄSSLICH DER GEDENKFEIER FÜR MAX PLANCK Ordentliches Mitglied der Akademie von 1894-1947 Beständiger Sekretar der mathemat.-naturwissensch. Klasse von 1912-1938 AM LEIBNIZTAGE DER AKADEMIE DEM 1. JULI 1948, VORGELEGT VON DER DEUTSCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN ZU BERLIN
  • MAX PLANCK GEBOREN AM 23. APRIL 1858 ZU KIEL / [...]
  • Antrittsrede zur Aufnahme in die Akademie vom 28. Juni 1894
  • Antrittsrede des Hrn. HELLMANN vom 4. Juli 1912 (Leibniztag)
  • Erwiderung auf die Antrittsrede des Hrn. SCHWARZSCHILD vom 26. Juni 1913 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. EINSTEIN vom 2. Juli 1914 (Leibniztag)
  • Aus der Ansprache vom 1. Juli 1915 (Leibniztag)
  • Aus der Ansprache vom 3. Juli 1919 (Leibniztag)
  • Erwiderung auf die Antrittsreden der HH. SCHMIDT und CARATHÉODORY vom 3. Juli 1919 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. vou LAUE vom 30. Juni 1921 (Leibniztag)
  • Ansprache vom 29. Juni 1922 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. SCHUR vom 29. Juni 1922 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. LUDENDORFF vom 28. Juni1923 (Leibniztag)
  • Gedächtnisrede des Hrn. PLANCK auf HEINRICH RUBENS vom 28. Juni 1923 (Leibniztag)
  • Aus der Ansprache vom 24. Januar 1924 (Friedrichstag)
  • Antrittsrede des Hrn. HAHN vom 2. Juli 1925 (Leibniztag)
  • Ansprache des Sekretars Hrn. PLANCK vom 1. Juli 1926 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. KARL WILLY WAGNER vom 1. Juli 1926 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. v. FICKER vom 30. Juni 1927 (Leibniztag)
  • Antrittsrede des Hrn. SCHRÖDINGER vom 4. Juli 1929 (Leibniztag)
  • Adresse an Hrn. MAX PLANCK zum fiinfzigjahrigen Doktorjubilaum am 28. Juni 1929
  • Ansprache vom 3. Juli 1930 (Leibniztag)
  • Aus der Ansprache vom 21. Januar 1932 (Friedrichstag)
  • Ansprache vom 27. Juni 1935 (Leibniztag)
  • AUS DER ARBEIT DES MITGLIEDS UND SEKRETARS:
  • MAX PLANCK ZUM SECHZIGSTEN GEBURTSTAG AM 23. APRIL 1918 VON A. SOMMERFELD MÜNCHEN
  • MAX PLANCK VERZEICHNIS SEINER GEDRUCKTEN SCHRIFTEN
  • Nachwort
  • INHALT
  • Cover

Full text

   
wir über 
rte er die 
in werde. 
verloren, 
orbildlich 
HEINRICH 
|. Zukunft 
   
  
   
    
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
  
Aus der Ansprache vom 24. Januar 1924 
(Friedrichstag) 
In dem Wissenschaftsbetrieb unserer heutigen Akademie 
steht als hóchstes Ziel die Mehrung und die Verarbeitung der 
reinen Erkenntnis. Daß mit dieser Begrenzung dennoch, oder 
vielmehr eben deswegen, auch eine wirtschaftlich produktive 
Arbeit verbunden sein kann, ja daf die nur auf Erkenntnis ge- 
richtete Forschung oft erst die notwendige Vorbedingung für 
die Eróffnung ganzer Gebiete praktischer Handarbeit schafft, 
ist uns in neuerer Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten ein- 
dringlich zum Bewufitsein gekommen. Die Erfindung des Augen- 
spiegels, die Formulierung des Dynamoprinzips, die Darstellung 
der Anilinfarben, die Isolierung des Milzbranderregers, das sind 
nur einige herausgegriffene Beispiele für Leistungen von hóch- 
ster Bedeutung für das praktische Leben, welche auf Grund 
rein wissenschaftlicher Forschungen ausgeführt worden sind, 
von Gelehrten, die unserer Akademie als Mitglieder beitraten 
und einen Teil ihrer Lebensarbeit in den akademischen Schriften 
niedergelegt haben. 
Heute, da das Deutsche Reich infolge des verlorenen Krieges 
und seiner traurigen Folgeerscheinungen hart vor dem wirt- 
schaftlichen Zusammenbruch steht, sind unserem verarmten 
Volk derartige wissenschaftliche Leistungen notwendiger als 
jemals; denn nur sie vermógen vielleicht die Hilfsquellen fiir 
wirklich neue Arbeitsgelegenheiten zu erschließen. Das Schlimme 
aber dabei ist, daB gerade derjenige Stand, aus welchem die 
Gelehrtenwelt bisher ihre meisten und besten Jünger bezog, 
der ehemals auskómmlich situierte Mittelstand, verhältnismäßig 
am allerhürtesten von der wirtschaftlichen Not betroffen ist. 
So führt die Wissenschaft gegenwärtig einen verzweifelten 
Kampf um ihre Weiterexistenz. Denn von einer Pflege der 
Wissenschaft wird nicht mehr die Rede sein können, wenn die- 
jenigen, welche sie betreiben, zugrunde gehen. 
  
  
  
	        

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Planck, Max. Max Planck in Seinen Akademie-Ansprachen. Akademie-Verlag, 1948.
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