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Erdeessen bis Franzén (6. Band)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Erdeessen bis Franzén (6. Band)

Monograph

Persistent identifier:
1669065049
Title:
Resource and environmental monitoring
Sub title:
September 1 - 4, 1998, Budapest, Hungary ; ISPRS Commission VII symposium
Scope:
XV, 818 Seiten, 15 ungezählte Seiten mit Bildtafeln
Year of publication:
1998
Place of publication:
Coventry
Publisher of the original:
RICS Books
Identifier (digital):
1669065049
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
ZS 312(32,7)
Language:
English
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Corporations:
ISPRS Commission VII Symposium Resource and environmental monitoring, 1998, Budapest
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, Commission of Resource and Environmental Monitoring
Hungarian Society for Surveying, Mapping and Remote Sensing
Adapter:
ISPRS Commission VII Symposium Resource and environmental monitoring, 1998, Budapest
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, Commission of Resource and Environmental Monitoring
Hungarian Society for Surveying, Mapping and Remote Sensing
Founder of work:
ISPRS Commission VII Symposium Resource and environmental monitoring, 1998, Budapest
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, Commission of Resource and Environmental Monitoring
Hungarian Society for Surveying, Mapping and Remote Sensing
Other corporate:
ISPRS Commission VII Symposium Resource and environmental monitoring, 1998, Budapest
International Society for Photogrammetry and Remote Sensing, Commission of Resource and Environmental Monitoring
Hungarian Society for Surveying, Mapping and Remote Sensing
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
Working Group 5 GLOBAL MONITORING
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Land use change from the point of supply and demand structure for food in Asia Kanichiro Matsumura and Yasuto Nakamura
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Meyers großes Konversations-Lexikon
  • Erdeessen bis Franzén (6. Band)
  • Cover
    Cover
  • Title page
  • Title page
  • E.
  • F.
  • F, f - [Faido]
  • Faience - [Farbpflanzen]
  • Farbschreiber - [Favn]
  • Favonius - [Fellner]
  • Fellow - [Ferrari]
  • Ferraris - [Fette Säuren]
  • Fette Schriften - [Féval]
  • Fex - [Finke]
  • Finkelnburg - [Fischerei]
  • Fischereigeräte - [Flaischlen]
  • Flakon - [Fliegenblumen]
  • Fliegende Bahnen - [Flußspat]
  • Flußspatsäure - [Forstfach]
  • Forstfrevel - [Francke]
  • Francken - [Frankozwang]
  • Frankreich
  • Frankstadt - [Franzén]
  • Verzeichnis der Abbildungen im VI. Band.
  • Cover

Full text

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Zum Artikel Fett und ÖL liefernde Pflanzen. 
[ 
_Zur Taîïel Fett und Öl liefernde Pflanzen“. 
  
  
e. 1. Arachis hypogaea L. (Erdnuß, Ende, 
Erdeichel, Erdbohne, Erdpistazie, 
ein einjähri iges, bis 50cm hohes, krautartiges Gewächs 
aus der Familie der Leguminosen, mit kantigem, be- 
haartem Stengel, paarig gefiederten Blättern, zwei- 
jochigen Blättehen und zwei- bis dreiblütigen rer I 
Die Blütenährenspindel, die während Ue Blüte 
kaum entwickelt ist, streckt sich nach dem Abblühen 
zu einem 5—15 em langen, an seinem Ende den 
| gen en schwarzsamigen ne Ersterer here das 
Mandubibohne), | 
| 
| 
| 
| 
| 
Fruchtknoten tragenden Stiel, der sich bald umbiegt | 
| vor 2000 oder 3000 Jahren nach Indien und in die 
und in die Erde eindringt, wo dann die Früchte rei- 
fen. In Indien wurde beobachtet, daß die Pflanze | 
während der Blüte eine große Menge roter Ameisen 
anlockt, die den Boden lockern und dadurch das Ein- 
dringen des Fruchtknotens erleichtern. Die Frucht 
ist eine ein- bis drei-, meist zweisamige Hülse mit 
| diesem Erdteil an. Gegenwärtig wird Sesam im gan- 
r | zen Tropengürtel, in China und Japan und in den 
einem eharakteristischen Netz von Längs- und Quer- 
rippen auf der kräftigen Fruchtschale. Sie istin der 
Regel zwischen den Samen etwas eingeschnürt und 
springt nicht auf. Die Samen besitzen eine dünne, 
rötlichbraune Samenschale und große, ölreiche Keim- 
blätter. Die Erdnuß ist wohl brasilischen Ur- 
sprungs, aber im wilden Zustand nicht bekannt; 
wahrscheinlich ist sie eine uralte Kulturform der 
brasilischen A. prostrata Benth. Man unterschei- 
det zwei Formen, eine aufrechte, etwas mehr behaarte 
(A. asiatica Zowr.) und eine niederliegende weniger 
behaarte (A. africana Lour.). Gegenwärtig ist die 
Kultur der Erdnuß überall in den Tropen, auch in 
außertropischen Ländern (Italien, Frankreich, Spa- | 
nien) weit verbreitet. Sie ist aber eine echte Tropen- | 
pflanze und gedeiht daher in den Tropen weitaus am 
besten. Man sät sie dort kurz vor oder bei Beginn 
der Regenzeit und erntet am Ende der darauffolgen- 
den rpekenperiöde, wenn sämtliche Blätter abge- 
storben sind, indem man den Boden mit der Hacke 
lockert. Die Pflanze bedarf des Kalkes und bringt 
bei Mangel an Kalk ihre Früchte kaum zur Reife. 
Die Samen besitzen durch ihren hohen Gehalt an Ei- 
weißstoffen, Kohlehydraten und Fett einen großen 
Nährwert und werden in den Tropen teils roh, teils 
in gekochtem Zustand gegessen. In neuerer Zeit wer- 
den die Samen zur ES von fettem Öl (s. Erd- 
nuböl), wovon sie 30 Proz. enthalten, in großen 
Mengen auch nach pn gebracht, nach Marseille 
allein jährlich 70—80 Mill. kg. Die Preßkuchen werden 
wie andre Ölkuchen in der Landwirtschaft benutzt (s. 
Ölkuchen), finden aber auch für die Ernährung d 
Menschen mannigfache Verwendung (s. Erdnußmehl). 
Fig. 2. Sesamum indicum DO. (Sesam), eine ein- 
jährige, krautartige, aufrechte Pflanze aus der Familie 
der Pedaliazeen, mit kurzgestielten, ungeteilten, ganz- 
randigen oder gezahnten, an der Basisgegenständigen, 
am Stengel abwechselnden Blättern, einzeln in den 
Blattachseln stehenden röhrenförmigen Blüten und 
länglichen, stumpf vierkantigen Kapseln, die von 
oben nach unten aufspringen und in jedem Fach eine 
Anzahl Samen tragen. Die Samen sind glatt, etwa 
3 mm lang und 1,5 mm breit, beiderseits abgeplattet, 
braun, braunschwarz oder sandfarbig. Die vieltausend- 
jährige, schon im Papyrus Ebers erwähnte und den 
Völkern des klassischen Altertums wohlbekannte 
Kultur dieser höchst wertvollen Ölpflanze hat zur 
Bildung zahlloser Abarten und Rassen geführt, die 
sich hauptsächlich durch die Form des Blattrandes 
und die Farbe der Samen unterscheiden (Linn& unter- 
schied hellsamiges S. indieum und dunkelsamiges S. 
orientale). InIndien baut man weißsamigen, rotsami- 
      
Meyers Konv.- Lexikon, 6. Aufl., Beilage. 
  
feinste, letzterer das meiste Öl, muß aber vor dem 
Pressen mit Wasser gekocht den, um den größten 
Teil des Farbstoffes zu entfernen, weil das Öl sonst 
| dunkelfarbig und weniger brauchbar wird. Gegen- 
no kommt auch Same von dem afrikanischen 
S. radiatum Schum. et Thonn. in den Handel, teils 
für sich, teils der gewöhnlichen Ware beigemischt. 
Das Vaterland des Sesam ist nicht bekannt, nach A. 
De Candolle stammt er von den Sundainseln und ist 
Euphratregion eingeführt worden, von wo er nach 
Ägypten kam. Watt hält Behar und das nordwest- 
liche Himalajagebiet für dieHeimat des Sesam, Ascher- 
son nimmt Atrika als diese an, und in der Tat gehören 
von den zwölf Arten der Gattung Sesamum zehn 
Mittelmeerländern (Griechenland, Vorderasien, Ägyp- 
ten, Algerien) angebaut. Am ausgedehntesten ist die 
Kultur in Indien und auf Java. Die Samen in Form 
von Mehl, das daraus gewonnene fette Öl und selbst 
die Ölkuchen bilden die tägliche Nahrung für die 
große Mehrzahl der indischen Bevölkerung. Auch 
Hinterindien, besonders Tongking und Siam, produ- 
zieren gewaltige Mengen, nicht minder China und 
Japan, wo aber der eigne "Bedarf so groß ist, daß nur 
eine belanglose Ausfuhr stattfindet. Palena baut 
den feinsten Sesam, hier wie in Ägypten ist er mehr 
Brot- als Ölfrucht, dient zur Bereitung täglicher 
Geriehte und zum Würzen von Gebäck, wie bei uns 
Kümmel und Mohn. In Südamerika bauen Brasilien 
und Venezuela Sesam, in letzterm Lande heißt er 
Ajonjoli und. dient auch zur Bereitung eines Ge- 
tränkes. In den Südstaaten Nordamerikas, auf ein- 
zelnen westindischen Inseln, namentlich aber in den 
französischen Kolonien der Westküste Afrikas, im 
Togogebiet, in Sansibar und Mosambik ist der 
Sesambau im Aufschwung begriffen. Die Kultur ist 
sehr einfach, der Ölgehalt der Samen beträgt bis 
56,75 Proz. Das meiste Sesamöl wird in Europa aus 
ostindischen Samen in Marseille gepreßt. 
Fig. 3. Copernicia cerifera Mart. (Karnaubapalme), 
ein 6—12 m hoher Baum mit kugelrunder Krone 
und blaugrün bereiften Blättern, wächst einzeln oder 
ausgedehnte Waldungen bildend auf feuchtgründi- 
| gem Boden der brasilischen Provinzen Pernambuco, 
  
  
  
%io Grande und Ceara. Das Holz ist sehr dauerhaft 
und wird als Nutzholz verwendet; die Blätter dienen 
als Dachstroh, zu Packsätteln, Hüten ete., diejüngern, 
die als Viehfutter verwertet werden können, liefern 
ein gelbes Wachs, das beide Blattflächen bedeckt und 
sich beim Schütteln der Blätter an der Oberseite der- 
selben in feinen Schüppchen ablöst. Auf der Unter- 
seite der Blätter ist die Wachsschicht dünner, sitzt 
fester und kann nur durch Abschaben gewonnen wer- 
den. Man trocknet die Blätter und klopft sie dann 
so lange mit einem Stock, bis sie völlig wachsfrei ge- 
worden sind. Das erhaltene grauweiße Pulver wird 
über freiem Feuer geschmolzen. Nach einer andern 
Methode taucht man die Blätter in heißes Wasser und 
sammelt das auf der Oberfläche sich abscheidende 
Wachs. Es wird als Karnauba- oder Cereawachs nach 
Europa gebracht und zu Kerzen, Firnissen, zum 
Glänzendmachen des Sohlleders ete. benutzt. Die 
Faser verarbeitet man zu Tauen, Matten, die bittere 
Frucht wird roh undgekochtvon den Indianern geges- 
sen, und aus dem Mark des Stammes rewinntman Mehl. 
  
  
  
  
  
  
 
	        

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Erdeessen Bis Franzén. Bibliographisches Institut, 1904.
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